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Johannes Kraft

CDU 22.02.2024 Sitzungen 19/43

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Gäste und Zuschauer! – Geschätzte Kollegin Breitenbach! – Da sind Sie. – Also ehrlich: Ich finde es richtig gut, dass sich die Linke vor Kurzem aufgemacht hat, ein Verkehrskonzept für den Nordosten Pankows zu entwickeln. Das ist löblich, das ist gut, und wasda drinsteht, istauchzu Teilengar nicht so schlecht, aber ehrlicherweise sind Siedamiteinbisschenspät. Wir haben 2019 angefangen, und wir sind jetzt so weit, dass die Überlegungen, die wir damals gemacht haben – breit getrageninderBevölkerung, inderStadtgesellschaft;ich habeeshierschon mehrfachgesagt – ,jetztauchEingang finden in die konkreten Planungen dessen, was der Senat vorhat und was untersucht wird. Also herzlichen GlückwunschzudemKonzept – Siesindzuspät. [ZurufvonDr.ManuelaSchmidt(LINKE)] Und weil Sie gefragt haben, was wir denn mit der Straßenbahn machen wollen: Schauen Sie sich doch mal genau an, was die Senatorin kommuniziert hat, und dann schauenSiesichdochmalan, waswirdamalsentwickelt haben. Da steht drin: Zunächst wird die Straßenbahn, die verlängerte M2, zur Erschließung von Teilen des Blankenburger Südensgebaut, bis zumBlankenburger Süden. Perspektivisch kommt eine leistungsfähige – und das haben Sie ja dankenswerterweise auch endlich erkannt – SPNV-Variante; wir sagen dazu U-Bahn, nämlich U10. Diewirddalangfahren,unddiewirddannperspektivisch erschließen. Und was die Straßenbahn angeht – das steht genau in dem drin, was die Senatorin vorgelegt und vorgetragen hat – : Die Perspektive für die Verlängerung der M2RichtungNordenistselbstverständlichvorhanden. Jetzt kommen wir mal zu einem sinnvollen Vorschlag, Kollegin Hassepaß: Wie kommt man mit der M2 zur S75? – Nämlich indem man nach Nordosten fährt und dann an dem geplanten Mobilitätshub an der S75 in Malchow eine Verbindung, eine Umsteigebeziehung schafft zwischen der S75 und der M2. Da haben Sie genau die Anbindung, und die ist sogar noch besser in Richtung Südosten, weil es ein Bahnhof früher ist. Und noch mal: Sie müssen keine Grundstücke, Friedhöfe und Kirchenabreißen.Dasistvernünftig. An diesem Mobilitätshub, Kollegin Breitenbach, lösen Sie übrigens einen Großteil des Problems, das Sie völlig richtigerweise angesprochen haben: Der Durchgangsverkehr inBlankenburg, Karowund Heinersdorf mit mehreren Zehntausend Fahrzeugen wird reduziert, indem wir die Stadt-Umland-Verkehre über diese Mobilitätshubs sortieren. Das ist ein vernünftiges integriertes Konzept und nicht so ein Murks, wie die S75 zum Bahnhof Sellheimbrückezuverlängern. [BeifallbeiderCDU – BeifallvonTinoSchopf(SPD)] VizepräsidentinDr.BaharHaghanipour: JetzthatdieKollegindieGelegenheitfüreineWiderrede. – Bitteschön,FrauBreitenbach!

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