Andreas Otto
Ich bespreche mit Ihnen alle Bauvorhaben, die Sie wollen. Das ist überhaupt gar kein Problem. Die gucken wir uns an und dann können wir auch feststellen – und da will ich auch wieder langsam zum Antrag zurückkommen – : Sind das welche, die gut vorbereitet waren? Sind das welche, wo man sich im Vorfeld um Dialog bemüht hat? Sind das welche, wo gemeinsame Lösungen gefunden wurden? – Ich will Ihnen hier noch einmal versichern:Wir wollenWohnungsbau, wir wollenauchNachverdichtung, aber nicht mit dem Holzhammer und mit Tricks, wie das der Senat an der Kavalierstraße macht, sondern wir wollen das gut abgestimmt, mit geringer Versiegelung und mit größtmöglicher Akzeptanz in der Bürgerschaft. [BeifallbeidenGRÜNEN – VereinzelterBeifallbeiderLINKEN] Lassen Sie mich noch zwei Sätze zu dem sagen, was wir an diesem Antrag hier ändern wollen. Das eine ist: Man wirdProjekte,diejetztschonsoweitfortgeschrittensind, dasszumTeilschongebautwird,natürlichnichtstoppen, daswärejaWahnsinn,sondernwirwollenfürzukünftige, alsofürdie,dienochineinersehrfrühenPhasesind,eine bessere Vorbereitung, eine bessere Akzeptanz und bessere Lösungen für die Quartiere. Denken Sie auch an die Infrastruktur, die wir immer mitbauen müssen. Wenn ich irgendwo 200 Wohnungen hinstelle, dann muss ich mir Gedanken machen über Kindergartenplätze, Schulplätze, Einkaufen – alldasgehörtdazu. [RonaldGläser(AfD):Parkplätze!] – Sie gern auch über Parkplätze. – Beiden Nachverdichtungsvorhaben, die jetzt nach §34 oder nach dem Sonderbaurecht genehmigt werden, passiert das alles nicht oder zu wenig. Wir wollen komplexe Vorgänge komplex behandeln. Wir wollen sie dadurch schneller und besser machen. Das ist unser Konzept für Wohnungsbau in Berlin. Deswegen bitte ich um Zustimmung zu unserem Änderungsantrag. – HerzlichenDank! [BeifallbeidenGRÜNEN – VereinzelterBeifallbeiderLINKEN] VizepräsidentDennisBuchner: Für die SPD-Fraktion hat der Kollege Dr. Kollatz das Wort.
