Andreas Otto
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Präsidentin! Es ist ja manchmal doch ein Vorteil, nachHerrnGräffander Reihe zusein, dannkanner sich schonmalwiedereinbisschenberuhigen. [ChristianGräff(CDU):Ichfindedasnichtwitzig!] Ich will mal eins sagen: Sie haben ein Grundrecht, schockiert zu sein. Das können Sie machen. Man muss die Anträge aber auch lesen, und – das erlauben Sie mir – insbesondere unser Änderungsantrag müsste Ihnen ja eigentlichgefallen,dennderstelltdasGanzeeinbisschen in ein anderes und, wie ich finde, besseres Licht. Dass hier irgendjemand nicht bauen will, ist natürlich Unfug; dasistIhreFigur, [VereinzelterBeifallbeidenGRÜNEN – BeifallbeiderLINKEN] und Sie wollen damit davon ablenken, dass der Wohnungsbaueingebrochenist,seitdieseKoalitionregiert. [ZurufvonKatalinGennburg(LINKE)] Da Sie unsere Fraktion besonders angesprochen haben: Gucken Sie einmal, was unsere Baustadträte genehmigen – in Pankow, in Friedrichshain-Kreuzberg, in NeuköllnundinanderenBezirken.DassinddieSchwerpunkte des Wohnungsbaus in dieser Stadt, und da sind grüne Baustadträte,unddiemachendas. [BeifallbeidenGRÜNEN] Und die machen das gut, und die wollen auch das, was wirhieralsÄnderungenvorschlagen,diewollennämlich, dass man die Projekte vorher bespricht und Lösungen findet.Manwirdnie mitallenAnwohnerinnen, mitallen, diedabauenwollen,mitallen,dieeineWohnungsuchen, einen vollständigen Kompromiss finden, aber – und das ist uns wichtig – man muss mit allen darüber sprechen, man muss das rechtzeitig und vorher machen und nach gemeinsamenLösungensuchen. VizepräsidentDennisBuchner: Herr Kollege! Der Kollege Gräff aus der CDU-Fraktion würde gern mit Ihnen sprechen in Form einer Zwischenfrage.
