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Dr. Kristin Brinker

AfD 30.11.2023 Sitzungen 19/39

Sehr geehrter KollegeMatz!ZweiDinge:Ichhabeeinige Freunde, dieseit vielen Jahren in den USAleben unddie genau vor dieser Entscheidung stehen, die sich da sehr schwertun, völlig klar, die aber die Entscheidung treffen müssen. Was unterscheidet die von der heutigen Änderungdesdeutschen Staatsbürgerschaftsrechts?–Esunterscheidet Folgendes: Die leben seit vielen, vielen Jahren dort. Sie können nur die Staatsbürgerschaft bekommen, wenn sie wirklich perfekt amerikanisches Englisch sprechen, wenn sie sich selbst ernähren können, wenn sie selbst entweder einen Job nachweisen oder ein Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen oder wenn Sie Dollar im sechsstelligen Bereich mitbringen. Das sind alles Bedingungen, an die dort die Staatsbürgerschaft geknüpft ist. Das machen wir hier in Deutschland eben nicht. Das ist der gravierende Unterschied. [Beifall bei der AfD – Zurufe von Lars Düsterhöft (SPD), Orkan Özdemir (SPD) und Werner Graf (GRÜNE) Zuruf von der SPD: Sie haben keine Ahnung, aber viel Meinung!] Wir wollen nicht, dass die deutsche Staatsbürgerschaft einfach verscherbelt wird. Ich habe auch viele Freunde mit Migrationshintergrund, die sich für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden haben, bewusst entschieden haben, und ihre eigene aufgegeben haben. Auch das gibt es, undgenau das muss der richtige Wegsein. [ZurufvonOrkanÖzdemir(SPD)] Es kann nicht sein, dass wir die doppelte Staatsbürgerschaft zum Normalfall machen. Das funktioniert nicht, weil sich die Menschen nie für ein Land entscheiden werden, nie wirklich entscheiden können, wenn sie immer mit zwei Beinen in zwei verschiedenen Welten stehen. [Werner Graf (GRÜNE): Von vorne bis hinten alles falsch!] Dass man mit dem Herzen in der ursprünglichen Heimat ist, ist völlig klar, aber irgendwann muss ich mal entscheiden, wo ich lebe, und wenn es Deutschland ist, dann sollen die auch unsere Werte teilen. Nur dann macht es Sinn. Sonst nicht! [BeifallbeiderAfD– LarsDüsterhöft(SPD):DiesenEinbürgerungstest gibteslängst!] VizepräsidentDennisBuchner: HerrKollegeMatzerwidertdarauf.–Bitteschön!

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