Cornelia Seibeld
FrauSenatorin,bitteschön! SenatorinKatharinaGünther-Wünsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Sehr geehrte Abgeordnete! MehrereSachen konnten festgehalten werden: Zum einen ist die Bevölkerungsprognose eine andere. Das heißt, wir haben ganz klar insbesondere mit den Trägern und den Bezirken über den Ausbau der Kitaplatzangebote gesprochen. Wir brauchen bis zum Jahr 2027 noch ungefähr 2 700 Kitaplätze. Das sind einige weniger, als bisher angenommen. Das hängt aber damit zusammen, dass die Bevölkerungsprognose in der Kohorte der Null- bis Sechsjährigen wesentlich geringer ausfällt, als in der Vergangenheit angenommen. Jetzt geht es darum, diese Kitaplätze dort zu bauen, wotatsächlich vom Sozialraum her das Angebot auch benötigt wird. Da schauen wir gemeinsam mit den Bezirken und den Trägern ganz genau hin. Das war eines der Themen. Das zweite Thema war das Fachkräftethema. Und auch da haben wir mit den Trägern, aber auch mit den Fachschulen ganz genau hingeschaut. Wir wollen zukünftig einheitliche Standards vereinbaren. Wir haben in Berlin insgesamt 60 Fachschulen. Wir wollen aber auch den Zugang zum Beruf des Erziehers attraktiver und breiter machen. Wir wollen auch über die Ressource von Erzieherinnen und Erziehern, die einen Abschluss im Ausland erworben haben, nachdenken und dort auch die Zugänge niedrigschwelligerer machen, also Hürden abbauen. Das dritte Thema, das wir besprochen haben, war das Thema der Qualitätssicherung. Da nimmt der frühkindliche Bereich einen ganz wesentlichen Baustein in der Gesamtqualitätsstrategie ein, die wir gemeinsam mit der Senatsbildungsverwaltung gerade entwickeln. Und auch da haben wir besprochen, was sich die Träger eigentlich vorstellen und was sie benötigen, um qualitativ hochwertig zu arbeiten. Ja, das ist eine Frage des Personals, aber daran hängen auch noch andere Maßnahmen – Diagnoseinstrumente, Rahmenbedingungen, Zuschlagstatbestände. DassinddieDinge,diewirbesprochenhaben.Essollein weiteres Format im Frühjahr 2024 geben, wo wir dann die ersten konkreteren Vorschläge besprechen werden. Undsosindwirauseinandergegangen. PräsidentinCorneliaSeibeld: Vielen Dank, Frau Senatorin! – Die zweite Nachfrage geht an den Abgeordneten Ubbelohde.– Bitte schön!
