Cansel Kiziltepe
Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Abgeordneter! Vielen Dank für Ihre Frage! Der Sommer ist vorbei. Die Temperaturen purzeln herunter. Es ist nass und ungemütlich. Und besonders ungemütlich und auch lebensbedrohlich ist der Winter für Menschen, die kein Obdach über dem Kopf haben. Deshalb bin ich besonders stolz auf das soziale Selbstverständnis der Berlinerinnen und Berliner. Die Berliner Kältehilfe wurde 1989 von Berliner Kirchengemeinden und den Wohlfahrtsverbänden sowie meiner Sozialverwaltung ins Leben gerufen. Seitdem gibt es hier Maßnahmen, die diese schutzbedürftigen Menschen in der Wintersaison unterstützen. Wir hatten im Sommer den zweiten Kältehilfegipfel, und wir haben auch eine Vereinbarung mit den Bezirken. Es ist ab diesem Jahr eine gesamtstädtische Aufgabe, diese Menschen zu unterstützen. Zum 1. Oktober sind wir mit den Unterstützungsangeboten, den Kältehilfeplätzen und den Notunterkünften berlinweit an den Start gegangen. Wir sind zum 1. Oktober mit 500 Plätzen gestartet. In diesem Monat werden wir 677 Plätze zur Verfügung stellen können. Das ist mehr als zum Start in der letzten Saison. Wir werden das sukzessive über die Wintersaison aufbauen. Das ist so geplant. Das war auch in der Vergangenheit so. Ich möchte hier auch besonders betonen, dass die Behauptungen im Rahmen der Haushaltsverhandlungen, wir würden die Kältehilfe kürzen, nicht richtig sind. Im Gegenteil: Wir haben im Vergleich zum Jahr 2023 eine Aufstockung im Doppelhaushalt, und zwar 6 Millionen Euro für 2024 und 6,6 Millionen Euro für 2025. Vielen Dank auch für die Unterstützung aus dem Parlament!
