Cornelia Seibeld
Frau Senatorin, bitte schön! Bürgermeisterin Bettina Jarasch (Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz): Sie wissen, dass wir angesichts der Klimakrise, in der wir uns befinden, alles tun müssen, um schneller klimaneutral zu werden. 2045 ist angesichts der Kipppunkte, die wir erreichen, im Grunde zu spät. Ich habe in dieser Stellungnahme bewertet, welche Maßnahmen und Hebel wir im Moment in der Hand haben, wie weit wir im Moment sind und wie schnell wir es schaffen können. Ich sehe das im Moment nicht. Wenn es eine Volksgesetzgebung gibt, die uns gesetzlich auffordert, 2030 zu erreichen, dann wird uns das aber in die Lage versetzen – – Dann müssen wir verbindlich alles tun, um es zu schaffen und schneller zu werden. Das kann auch noch einmal demokratische Mehrheiten für andere Maßnahmen schaffen. Das werden wir tun müssen, denn eins müssen Sie sich klarmachen: 2045 ist für diese Erde, aber auch für die Zukunft des Landes Berlin zu spät. Dabei bleibe ich. Und insofern habe ich als Senatorin bewertet, wo wir jetzt stehen. [Beifall bei den GRÜNEN – Ronald Gläser (AfD): Alles Hirngespinste!]
