Andreas Geisel
In dieser Arbeitsgruppe Genossenschaftsförderung geht es, Frau Schmidberger, vor allem um die Förderung der Genossenschaften im Zusammenhang mit der Wohnungsneubauförderung, die ich gerade erläutert habe. Das wird aber nicht ausreichen. Vor allen Dingen brauchen wir für die Genossenschaften die entsprechenden Angebote an Baugrundstücken, das heißt, ein Konzeptverfahren – so will ich es mal nennen –, um den Genossenschaften zielgerichtet landeseigene Grundstücke zur Verfügung stellen zu können. Da ist verabredet, dass von den Baugrundstücken des Landes Berlin, die wir an den Markt bringen, 25 Prozent an die Genossenschaften im Zuge solcher Konzeptverfahren gehen sollen. Das hat bei den Buckower Feldern, um ein Beispiel zu nennen, ganz gut funktioniert. Als nächstes größeres Projekt steht das Schumacher Quartier in Tegel an und die anderen Entwicklungsgebiete, die wir an dieser Stelle haben, um das mit Konzeptverfahren unterstützen zu können, für die entsprechende Mischung zu sorgen und den Genossenschaften die entsprechenden Baugrundstücke anbieten zu können. Das funktioniert nicht in dieser Arbeitsgruppe, sondern dann gemeinsam mit der Finanzverwaltung, also mit der BIM, die das dann konkret betreut, müssen wir uns verständigen, die diese Verfahren so betreibt, dass die Genossenschaften tatsächlich Grundstücke angeboten bekommen, die sie auch bebauen können. Die Kritik der Genossenschaften war bisher immer, dass wir ihnen zwar Grundstücke angeboten haben, dass das aber Blumenrabatten waren oder Eckgrundstücke, die nicht wirtschaftlich sinnvoll zu bebauen sind. Das heißt, wir werden uns auch anschauen müssen, dass es sich um attraktive landeseigene Grundstücke handelt.
