Johannes Kraft
Vielen Dank für die Frage, liebe Kollegin Billig! Wir kennen uns ja noch aus der kommunalpolitischen Zeit in Pankow, und, Sie werden sich erinnern, zumindest da war es überhaupt kein Widerspruch. Das war aber nicht Ihre Frage, sondern Sie fragen: Was passiert hier? –, und Sie sprechen den Kollegen Gräff an. [Christian Gräff (CDU): Ein Guter!] Auch Sie verstehen, glaube ich, nicht, dass es nicht um Entweder-oder geht, dass es nicht darum geht, das eine gegen das andere auszuspielen. Man muss Wohnungen bauen. Berlin muss viele Wohnungen bauen, aber es muss vernünftig passieren. Es muss angemessen sein. Und ich habe es vorhin gesagt: In dieser Stadt gibt es so viele Potenziale. – Das Pankower Tor kennen Sie. Es ist nicht weit weg von Ihrem Wahlkreis. Ich mache das Beispiel noch mal. Da gibt es null Widerstände. Da hat Partizipation stattgefunden. Seit zwölf Jahren reden wir übrigens darüber. Das Problem sind nicht die Bewohner vor Ort. Das Problem sind die Verwaltungen, und hier insbesondere auch die Senatsverwaltungen. [Beifall bei der CDU] Und natürlich muss man mit den Menschen vor Ort reden. Auch das habe ich vorhin gesagt. Jetzt noch mal zum Kollegen Gräff. Christian Gräff ist direkt gewählter Abgeordneter in seinem Wahlkreis, und ich kenne kaum jemanden – in Ihren Fraktionen, bei uns schon –, [Heiterkeit bei der CDU] der so intensiv mit den Menschen im Dialog ist, der sich so intensiv darum kümmert, dass die Belange der Menschen in seinem Wahlkreis auch Berücksichtigung finden. Und natürlich ist das kein Widerspruch. [Beifall bei der CDU] Ich darf noch einen Moment reden, oder?
