Thorsten Weiß
Herr Hopp! Da haben Sie ja aus dem Sprachpotpourri der Verachtung gegenüber der AfD, die Sie wie eine Monstranz vor sich hertragen, wirklich aus dem Vollen geschöpft. [Beifall bei der AfD – Zuruf von der LINKEN: Zu Recht!] Ich sehe es Ihnen ein Stück weit nach. Ich weiß, Sie haben immer noch nicht die letzte Umfrage zur Landtagswahl in Thüringen verarbeitet, die Sie vor Kurzem auf Ihrem Twitter-Profil veröffentlicht haben, in der die AfD mit 28 Prozent stärkste Kraft ist und Sie mit 11 Prozent, glaube ich, irgendwo da unten rumdümpeln. Von daher kann ich absolut gut nachvollziehen, dass Sie schlechte Laune haben. Ich fand es bemerkenswert, denn die Vorwürfe, die Sie uns gemacht haben, jetzt mal inhaltlicher Natur, von Ihrem unsäglichen Sprachgebrauch einmal abgesehen, richten sich im Prinzip auch gegen den Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes. Ich bin sehr gespannt, wie der darauf reagiert. Ich habe ihn ja zitiert. Das ist eins zu eins das, was er gesagt hat – jemand, der aufgrund seiner Erfahrungen und seines Hintergrundes mehr als qualifiziert ist, diese Situation einzuschätzen. Ich würde mich freuen, wenn Sie vielleicht noch mal Verbindung mit ihm aufnehmen und uns dann mitteilen würden, was er Ihnen genau dazu sagt. Bezüglich des Gutachtens: Wir können da gerne unterschiedlicher Meinung sein, aber ich verspreche Ihnen jetzt schon mal, hier und heute, dass, wenn Sie diese Daten zukünftig nicht mehr veröffentlichen sollten, wir dieses Gutachten zur Grundlage einer Klage machen werden. Und dann werden wir mal sehen, was dabei herauskommt. [Beifall bei der AfD]
