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Tommy Tabor

AfD 01.12.2022 Sitzungen 19/22

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Herr Fresdorf! Das war ganz unterste Schublade. Ich bin auch etwas schockiert, muss ich sagen, vor allem, weil Sie bei meinem Vortrag gar nicht im Raum waren; das haben mir gerade meine Kollegen gesagt, dass Sie sich dem Zuhören entzogen haben. Insofern bin ich erstaunt, was Sie alles dazu zu sagen haben. Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es hier keine Vermischung zwischen der Verbindung Homosexualität und Pädophilie geben darf. Genau das haben Sie offensichtlich nicht gehört, sonst hätten Sie so einen Blödsinn nicht erwähnt. [Beifall bei der AfD] Da stellt sich mir die Frage – wir haben uns im Vorfeld ein bisschen vorbereitet, und ich habe wirklich gehofft, dass Sie solch einen Blödsinn nicht erwähnen, Herr Fresdorf –: Was hat eigentlich die FDP unternommen, um die Verstrickung der FDP selbst mit der Pädo-Lobby aufzuarbeiten, Herr Fresdorf? Helmut Kentler äußerte sich mehrmals öffentlich über das von ihm initiierte Missbrauchsprojekt – am 5. Mai 1981 zum Beispiel auf Einladung der FDP-Bundestagsfraktion, wo es kein Widerwort und keine Rückfragen seitens der FDP-Fraktion gab. Das zweite Mal in dem Band „Solidarität + Erotik“, herausgegeben von der damaligen FDP-Jugendorganisation, und das dritte Mal in dem Gutachten 1988, das von der FDP-Jugendorganisation respektive Cornelia Schmalz-Jacobsen in Auftrag gegeben und laut „taz“ vom Senat zwar formal wegen eines persönlichen Schreibstils, aber nicht wegen des Inhaltes kritisiert wurde. Zu einer Party anlässlich des FDP-Bundestagsparteitages im Herbst 1982 in Berlin wurden auf einem Plakat „Lesben und Liberale, Schwestern und Schwätzer, Prominente und Päderasten“ eingeladen. Von daher die Frage: Was haben Sie getan, um das aufzuarbeiten, Herr Fresdorf? – Vielen Dank! [Beifall bei der AfD – Gunnar Lindemann (AfD): Bravo! Da fällt euch nichts mehr ein! Pädophilenpartei!]

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