Tommy Tabor
Frau Präsidentin! Vielen Dank! – Herr Schulz, ich bin etwas schockiert über Ihre Rede, muss ich ganz ehrlich sagen. Sie haben das Problem des Antrags und das Problem, das wir haben, gar nicht erkannt. Ich glaube, Sie haben zwar sich in den Vordergrund gestellt und die Leute, die Sie vertreten – das kann man machen –, aber sie haben die Kinder nicht ein Mal mit einbezogen. Hier geht es um Kinderschutz. Hier geht es darum, dass ein bekannter Pädophilenversteher in diesem Verein drin war, der Rüdiger Lautmann. Es geht einzig und allein darum, dass dieser Kitaträger nicht in der Lage ist, sich von diesen Positionen zu distanzieren. Ich denke auch, dass Sie gar nicht qualifiziert genug sind, über dieses Thema zu sprechen, denn hier geht es um ein Kinder- und ein Familienthema. Sie sind der Sprecher für Queerpolitik. Aber hier geht es um Kinderschutz. [Jeannette Auricht (AfD): Sehr gut! – Anne Helm (LINKE): Ach, queere Menschen können nicht über Kinder reden?] Ist Ihnen – – Ja, kann er eben ja nicht, weil er nicht mal erkannt hat, dass es hier um Kinderschutz geht! [Sebastian Walter (GRÜNE): Was hat das mit Kita zu tun?] Wenn Sie denn der Fachmann sind: Ist Ihnen denn bekannt, dass der seinerzeit verantwortliche Jugendamtsmitarbeiter Wolfgang Mohns, der den Missbrauch von Marco und Sven und anderen Kindern entgegen aller Alarmzeichen und unausgesprochenen Warnungen deckte und den bereits vorbestraften Missbrauchstäter in offiziellen Berichten über den grünen Klee lobte, als Funktionär in der SPD aktiv war, ebenso wie Rüdiger Lautmann? Von daher einfach mal die Frage an Sie: Glauben Sie nicht, dass die SPD Tempelhof-Schöneberg vielleicht ein unaufgearbeitetes Pädophilenproblem hat? [Beifall bei der AfD]
