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Katja Kipping

24.02.2022 Sitzungen 19/7

Ich will darauf persönlich antworten. Einer der Termine, die durch meine bekannt gewordene Coronaerkrankung und überhaupt wegen der Coronasituation vertagt werden mussten, war der mit einer orthodoxen Gemeinde, von der ich heute erfahren habe, dass sich dort Menschen aus Russland und der Ukraine gemeinsam treffen. Ich glaube, jetzt kommt es darauf an, diese Orte der Begegnung noch einmal zu stärken. Ich möchte das auch mit einer Bitte an alle Berlinerinnen und Berliner verbinden: Wenn Sie Nachbarn oder Freunde haben, von denen Sie wissen, dass sie aus der Ukraine kommen oder dort Verwandte haben, dann sprechen Sie die an und teilen Sie ihnen mit, dass wir ihre Sorgen teilen. Ich weiß auch von Russinnen und Russen, die in Berlin leben – die haben hier eine große Community –, dass sie natürlich die Sorge haben, dass sie die Abscheu über Putins Angriffskrieg im Alltag zu spüren bekommen. Ich glaube, wir haben hier alle gemeinsam eine Verantwortung, dass der Hass, den Putin sät, nicht in Berlin im Alltag ankommt. Vielmehr sind wir jetzt alle gefragt, Solidarität zu zeigen und immer wieder die Begegnung und den Austausch zu suchen. [Beifall bei der LINKEN und den GRÜNEN – Beifall von Lars Düsterhöft (SPD)]

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