Katja Kipping
Genau, wir müssen die Infektionsdynamik bremsen, und da ist das Impfen eine ganz wichtige Maßnahme neben den Angeboten, die überhaupt das Land Berlin gestellt hat. Über die Impfzentren haben wir gesondert über den Krisenstab der Sozialverwaltung Angebote unterbreitet in der Wohnungslosenhilfe. Auch muss man wissen, dass es gerade in diesem Bereich wichtig ist, niedrigschwellige Impfangebote zu machen, an Orten, wo sich Obdachlose sowieso aufhalten, in den unterschiedlichsten Wärmestuben. Die bekannteste ist aktuell der Tagestreff Mitte im Hofbräuhaus, wo es seit dem 7. Januar Impfangebote gibt. Wir haben in den Unterkünften für geflüchtete Menschen zwischen Weihnachten und Silvester verschiedene Impfangebote gemacht. In der Eingliederungshilfe war es besonders wichtig für die Bewohnerinnen und Bewohner, dass man für gesammelte Gruppen Zugang zum Impfzentrum hatte. Dort wurde es noch vor Ende des letzten Jahres sichergestellt, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich impfen lassen wollten, eine Boosterimpfung erhalten haben. Falls noch irgendjemand ein Argument für das Impfen und Boostern braucht, kann ich nur sagen: Ich möchte mir nicht ausmalen, wie die Situation in der Eingliederungshilfe wäre, wenn es dieses Boosterangebot nicht gegeben hätte. Ich bin den Beschäftigten sehr dankbar, dass es dort von vornherein eine unglaublich hohe Impfbereitschaft gab. Das hat uns auf jeden Fall über die ersten Wochen gerettet. [Beifall bei der LINKEN und den GRÜNEN]
