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Christian Hierneis

GRÜNE 15.10.2026 Sitzungen 19/89

Herr Kollege Flierl, Sie haben meiner Rede offenbar nicht zugehört. Ich bin am Anfang sehr wohl auf einzelne Punkte des Gesetzes eingegangen. Ich bin der Ansicht, dass man Ihnen offensichtlich erklären muss, wie wichtig Naturschutz ist. Naturschutz ist nichts für Ökospinner und blockiert nichts, sondern ist positiv für unsere Zukunft, und man sollte vielleicht auch ein bisschen anders an die Sache rangehen. Wenn es denn so wäre, dass Wiesenbrüter überall vor Bewirtschaftungsmaßnahmen und Walzen geschützt wären, hätten Sie es nicht ins Gesetz reinschreiben müssen. Sie haben es deswegen ins Gesetz reingeschrieben – natürlich kenne ich die Verbote, die gibt es alle –, weil offensichtlich Gelege gewalzt werden, weil durch Bewirtschaftungsmethoden offensichtlich Gelege zerstört werden. Der Kiebitz und der Brachvogel sind nicht auf dem aufsteigenden, sondern auf dem absteigenden Ast. (Zuruf des Abgeordneten Alexander Flierl (CSU)) Das heißt, wir müssen da mehr Schutzmaßnahmen durchführen. Sie beschränken das auch nur auf Wiesenbrütergebiete, (Widerspruch des Abgeordneten Alexander Flierl (CSU)) ohne bis jetzt auf meine Fragen antworten zu können, was die genau sind, wie sie definiert werden. Was machen Sie außerhalb? Was machen Sie, wenn der Kiebitz außerhalb des Wiesenbrütergebietes brütet? – Dann ist er nach Ihrem Gesetz dort nicht mehr geschützt. (Alexander Flierl (CSU): Falsch!) Darauf wollte ich hinaus.

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