Alexander Flierl
Herr Kollege Becher, wir nehmen das wirklich sehr ernst und wischen nichts weg. Das möchte ich schon einmal betonen, weil wir uns sonst nicht die Zeit nehmen würden, auch heute zum letzten Tagesordnungspunkt sauber zu begründen, warum wir Ihre Anträge ablehnen. (Beifall bei der CSU sowie Abgeordneten der FREIEN WÄHLER) Genau deshalb, weil wir das ernst nehmen, müssen wir doch genau in die Details gehen. Wir halten genau die Vorgaben der EU-Luftreinhaltungsrichtlinie ein. (Johannes Becher (GRÜNE): In ihr gibt es keine Grenzwerte!) – Da gibt es keinen Grenzwert; aber es gibt Vorgaben zu den Messstationen, wie viele es sein müssen, wo sie aufzustellen sind etc. Wir erfüllen diese Vorgaben, und durch das neue Messprogramm für ein Jahr gehen wir sogar noch darüber hinaus. Und wir müssen auch sagen, dass diese Maßnahmen greifen, weil wir wissen: Wenn wir zum Beispiel auf gewisse Maßnahmen wie Bodenstrom zurückgreifen oder, wie zum Beispiel Klimaanlagen vernünftig zu betreiben sind, ohne dass die Triebwerke der Flugzeuge laufen müssen, dass wir das anbieten und dass nachhaltiger Treibstoff getankt werden kann. Das sind Maßnahmen, die natürlich dazu beitragen, dass Ultrafeinstaub vermieden bzw. reduziert wird. Deswegen brauchen wir nichts und wischen auch nichts weg. Ganz im Gegenteil, wir nehmen das ernst und ergreifen die wirksamen Maßnahmen. Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Der nächste Redner ist der Abgeordnete Harald Meußgeier für die AfD-Fraktion.
