Johannes Meier
Herr Kollege Kaufmann, zum Schluss nur dies: Es ist mir schon wichtig, das einmal gerade zu rücken; denn man merkt, dass die Argumentation gegen die Anträge der AfD immer so ein bestimmtes Muster hat. Sie sagen, wir hätten immer so ein Thema und schössen uns immer gegen Menschen mit Migrationshintergrund ein. In der Rede habe ich explizit darauf hingewiesen, dass die Leute, die das System missbrauchen, auch denen schaden, die sich integrieren, sich selbstständig machen und sich hier eine Existenz aufbauen. Vielleicht noch eine kleine Anekdote, die Ihnen nicht gefallen wird; denn auch das wird sich bald ändern. Bei uns im Kommunalwahlkampf in der Stadt Ansbach – da komme ich her – gibt es einen Barbershop eines Deutschsyrers, der das sehr gut betreibt und eine ähnliche Meinung vertritt wie wir. Er sieht nicht ein, dass ihm das Geschäft kaputt gemacht wird von Kollegen, die auch aus Syrien kommen. Bei uns ist das so der Fall. Er möchte, dass hier dringend gehandelt und stärker kontrolliert wird. Der wählt zum Beispiel auch AfD. Deswegen werden Sie sich nicht dagegen wehren können, dass hier eine Entwicklung einsetzt. Sie stigmatisieren uns immer so negativ. Auch diese Leute entdecken unsere produktiven Vorschläge. Deswegen unterstützen sie uns auch. (Beifall bei der AfD)
