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Florian von Brunn

SPD 10.02.2026 Sitzungen 19/70

Sehr geehrter Herr Vizepräsident, verehrte Damen und Herren! Der Kollege Lausch hat hier so impulsiv geredet, dass die Mikrofonabdeckung heruntergefallen ist. Aber es war eine schöne Rede, die ihm das Ministerium an der Stelle aufgeschrieben hat. (Florian Streibl (FREIE WÄHLER): Das schreibt kein Ministerium! – Weiterer Zuruf der Abgeordneten Gabi Schmidt (FREIE WÄHLER)) Zuerst will ich einige Worte zu der engagierten Rede des Kollegen Vogel sagen. Ich bin schon seit einiger Zeit im Bayerischen Landtag. Wir haben Jahre über Jahre Anträge für die Geothermie gestellt. Sie wissen vielleicht, dass das in Unterhaching – eine der ersten Gemeinden in Bayern, die das gemacht hat – der Bürgermeister, der Genosse Erwin, vorangetrieben hat. Er war auch Vorsitzender des Bundesverbands Geothermie. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Begeisterung in den letzten Jahren für die Geothermie seitens der CSU so groß war. Sie haben die Fündigkeitsversicherung abgelehnt. Sie mussten sich zum Jagen tragen lassen. Es sind die Münchener Umlandgemeinden und die Landeshauptstadt München, die jetzt mehrere Hunderttausend Einwohnerinnen und Einwohner mit Geothermie versorgen. Wenn man also über die Geothermie in Bayern begeistert ist, dann sollte man sich bei Christian Ude und Dieter Reiter dafür bedanken, aber nicht bei der CSU. (Beifall bei der SPD – Beifall bei Abgeordneten der GRÜNEN) Aber der Kollege Stümpfig hat völlig recht. Es geht nicht um die Tiefengeothermie, sondern es geht um die oberflächennahe Geothermie. Ich finde es toll, dass Sie davon so begeistert sind, weil man diese Geothermie mit Wärmepumpen nutzt. Insofern entnehme ich daraus ein klares Bekenntnis der Koalition von CSU und FREIEN WÄHLERN zu Wärmepumpen. (Zuruf: Jawohl!) Lassen Sie uns diesen vernünftigen Weg gemeinsam weiter beschreiten. Wir finden die Anträge der GRÜNEN aber ganz vernünftig und werden diesen drei Anträgen deswegen zustimmen. – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPD – Zuruf: Knapek!) – So hieß der Bürgermeister. Mein Parteigenosse Erwin Knapek. Vielen Dank! Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Es liegen zwei Meldungen zu einer Zwischenbemerkung vor, Herr Kollege von Brunn. Die erste Zwischenbemerkung kommt von Frau Kollegin Kerstin Schreyer, CSU-Fraktion.

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