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Alexander Flierl

CSU 05.02.2026 Sitzungen 19/69

Frau Kollegin Goller, Sie haben ausgeführt, dass Sie sich schon vor der Ausschusssitzung festgelegt haben, dass Sie den Gesetzentwurf nicht mittragen werden. Deswegen frage ich Sie jetzt: Erstens. Ist das Jagdgesetz Ihrer Ansicht nach nur dafür da, um einen einzigen Lebensraum des Wildes zu betrachten, nämlich den Wald, oder auch weitere Lebensräume? Zweitens. Welche konkreten Lösungsansätze haben Sie, um auch beim Waldumbau weiterzukommen, außer der Abschaffung der Pflichthegeschau? Was diese dem Wald bringen soll, erschließt sich mir nicht ganz. Ist es denn nicht sinnvoller, dass wir auf Eigenverantwortung und Kompetenz der Jagdgenossen, der Waldbesitzer und insbesondere der Jägerschaft vor Ort setzen? (Zuruf des Abgeordneten Toni Schuberl (GRÜNE)) Drittens. Ich möchte fragen, ob Sie die Einschätzung des Kollegen Hierneis teilen, dass wir keine taugliche Eingriffsgrundlage im Jagdrecht beim Wolf und beim Goldschakal benötigen, um gerade auch dafür zu sorgen, dass der Artenschutz dem Naturschutz kein Bein stellt und wir die Weidetierhaltung erhalten können? (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN)

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