Andreas Winhart
Sehr geehrter Herr Vizepräsident, werte Kolleginnen und Kollegen! Wir haben diesen Antrag bereits im Herbst im Ausschuss behandelt. Er ist vom Juli 2025, weshalb er sich auf den Nachtragshaushalt 2025 bezieht. Mittlerweile haben wir das Jahr 2026. Ich verstehe nicht ganz, warum wir das heute noch einmal behandeln müssen. Ich denke, das geschieht in Voraussicht auf den kommenden Haushalt. Wie wir im Zuge der Behandlung im Ausschuss schon gesagt haben, finden wir es richtig, was man hier plant, wollen das Vorhaben unterstützen und das auch weiterhin tun. Vor diesem Hintergrund werden wir dem vorliegenden Antrag auch zustimmen. Vollkommen richtig ist, was Sie in der Begründung des Antrags geschrieben haben: Der Mangel an Medizinerinnen und Medizinern in unserem Land ist hausgemacht. Weit mehr Abiturientinnen und Abiturienten in Deutschland und Bayern haben den Wunsch, Medizin zu studieren. Man muss es schon fast so sehen: Deutschland auf der einen Seite und Bayern auf der anderen Seite. Wir stellen den größten Anteil an Medizinstudienplätzen, im Gegensatz zu Brandenburg und Bremen, die dieser Pflicht, die sie eigentlich hätten, überhaupt nicht nachkommen. Wir müssen uns also überlegen, wie wir an unseren Universitäten mehr bayerische Abiturientinnen und Abiturienten unterbringen und ob wir noch andere Möglichkeiten haben, unseren Bedarf zu decken, den wir durch den demografischen Wandel haben werden. Eine Möglichkeit ist, die jungen Studenten ins Ausland zu schicken und von dort ihre Erfahrungen mitbringen zu lassen. Das ist sicherlich kein schlechter Weg. Deshalb tragen wir diesen Antrag mit. – Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. (Beifall bei der AfD) Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat Herr Kollege Andreas Hanna-Krahl das Wort.
