Josef Schmid
Frau Kollegin, erstens habe ich selbstverständlich die Vorlage auch gelesen. Dort steht völlig richtig drin, dass es nach wie vor angespannte Wohnungsmärkte gibt. Deswegen habe ich vorher ja auch gesagt, dass es nicht um die Abschaffung geht. Es geht um die Frage, wie viele Wohnungen es sind und um wie lange verlängert wird. Ich habe überhaupt nicht bestritten, dass es eine Notwendigkeit zur Verlängerung gibt. An diesen vier Wohnungen und den Eigenbedarfskündigungen – da muss man sofort aufhorchen – merkt man, dass Sie offenbar kein privates Eigentum mehr wollen. Sie wollen auch nicht, dass jemand, der eine Mietwohnung hat, weil er sie für sich selber kauft, dann vielleicht auch selber in diese einzieht. Sie wollen auch nicht, dass eine kleinere Anzahl von Wohnungen erworben wird, um sie zum Beispiel an Familie usw. zu vermieten. Wir wollen das aber. Wir sind auch die Partei des Eigentums, meine Damen und Herren. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN)
