Martin Stümpfig
Frau Schack, wir führen eine grundsätzliche Auseinandersetzung darüber, ob die 10-H-Regelung als Schutz der Menschen vor der Windkraft bezeichnet werden kann. Das werden wir heute auch nicht lösen. Bayern ist diesbezüglich in Schieflage geraten. Wir haben es in unserem Regionalverband West-Mittelfranken geschafft, dass die Kommunen hinsichtlich Flächen für Windkraftanlagen Schlange gestanden sind. Sie wollten Flächen dafür einsetzen. Das muss doch die Botschaft sein. Sie behaupten immer noch, dass man die Menschen vor Windrädern schützen müsse. Das ist doch die vollkommen falsche Botschaft. Im Jahr 2025 haben Sie es immer noch nicht verstanden. Die Planungsverbände Landshut und Donau-Wald haben es beide noch nicht geschafft, Flächenpläne aufzustellen. Deshalb ist eine Beschleunigung dringend notwendig. Sie haben behauptet, im Wald bestehe ein natürlicher Sichtschutz. Eine Fichte ist 30 Meter hoch, ein Windrad 250 Meter.
