Markus Saller
Sehr geehrter Herr Kollege Köhler, Sie stellen Herrn Milei hier in den Raum, als ob er etwas Anbetungswürdiges hätte. Was Sie hier präsentieren, hat ja religiöse Züge. Ich weise noch einmal darauf hin: Vergleichen Sie nicht Bayern mit Argentinien. So weit sind wir noch nicht. (Zuruf von den FREIEN WÄHLERN: Und so weit werden wir auch nicht kommen!) Sie wissen aber auch, dass ich schon mehrfach auch in diesem Hause gesagt habe: Wenn wir Bürokratieabbau an irgendeiner Kennzahl festmachen können, (Unruhe – Glocke des Präsidenten) dann wird es am Ende des Tages die Staatsquote sein, über die man sich auch unterhalten muss. Das müssen wir auch alleine schon wegen der demografischen Herausforderungen tun, die auf uns zukommen. Wenn Sie schon so ein glühender Verehrer des argentinischen Wesens sind, Herr Köhler: Ziehen Sie nach Argentinien, niemand hält Sie auf. (Zuruf) Es gab schon einmal eine Zeit, wo sehr viele Deutsche nach Argentinien ausgewandert sind, aber das hatte andere Gründe. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN, der CSU und den GRÜNEN)
