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Bernhard Pohl

FREIE WÄHLER 24.07.2025 Sitzungen 19/58

Geschätzte Kollegin, wer aus dem Oblast St. Petersburg kommt, kennt sich mit Unterdrückung aus, das kann ich durchaus nachvollziehen. Da Sie mir noch fünfzig Sekunden Redezeit geschenkt haben, möchte ich noch etwas zu Ihren Ortsschildern sagen. Herr Kollege Winhart, Sie haben Unrecht. Ein Ort trägt im Deutschen einen anderen Namen als in der Landessprache dort. Deswegen heißt Gablonz an der Neiße auf Deutsch "Gablonz an der Neiße", aber auf Tschechisch "Jablonec nad Nisou". In Tschechien ist es klar, dass diese Bezeichnung dort am Ortsschild steht. Ich würde mir wünschen, dass die deutschen Rundfunkanstalten in ihrem Teletext und ihren Ausstrahlungen die deutschen Namen nennen würden; denn wenn wir Deutsch sprechen, sollten wir "Gablonz", "Reichenberg" und "Iglau" sagen, nicht die tschechischen Namen. Aber dass man jetzt im bayerischen Parlament sagt, wir seien diejenigen, die die tschechischen Schilder verändern, ist einigermaßen absurd. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN und der CSU)

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