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Martin Stümpfig

GRÜNE 05.06.2025 Sitzungen 19/52

Frau Kollegin Schack, wir sehen es so: Wenn es wirklich so wenig ist, was beispielsweise in Reichling zutage gefördert werden kann – damit könnte man den Erdgasbedarf in Bayern nur ein paar Tage decken –, dann sollten wir die Finger davon lassen. Wenn wir im Jahr 2040 klimaneutral sein wollen, macht es wirklich keinen Sinn, Strukturen neu aufzubauen. Das ist der vollkommen falsche Weg. Ich muss Sie noch korrigieren: Robert Habeck hat 10 GW gesagt, und er hat gesagt, sie sollen nach acht Jahren Wasserstoff-ready sein. Wenn Sie selber entscheiden könnten, eine neue Heizung einzubauen, und Sie wissen, Sie wollen irgendwann Wasserstoff-ready werden, würden Sie sich eine Heizung kaufen, die das schon kann, oder würden Sie sich irgendeine Heizung kaufen, weil sie günstig ist? Das ist die Frage bei den Ausschreibungen. Wenn in der Ausschreibung nicht klar gesagt wird, dass in einem bestimmten Jahr – das muss nicht 2027 sein, aber 2030, 2032 oder 2034 – Wasserstoff eingesetzt werden soll, dann werden die Anlagen anders gebaut. Das ist unsere Kritik: Es geht voll in Richtung CCS. Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Danke, Herr Stümpfig.

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