Martin Stümpfig
Herr Hofmann, im Jahr 2011 haben Sie, als Sie an der Regierung beteiligt waren, entschieden, dass die Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Das war im Jahr 2011. Sie haben aber in den Folgejahren nichts dafür unternommen, angesichts des bevorstehenden Ausstiegs aus der Kernkraft im Jahr 2022 die Kapazitäten zu erhöhen. (Tanja Schorer-Dremel (CSU): Immer die gleiche Leier!) – Lassen Sie mich doch ausreden. (Zurufe der Abgeordneten Tanja Schorer-Dremel (CSU) und Michael Hofmann (CSU)) – Wollen Sie eine Antwort, oder wollen Sie keine? Wenn Sie den Ausstieg im Jahr 2022 wollen, müssen Sie vorbeugen und sagen: Wir haben die Stromleitungen und die Windkrafträder. Sie haben aber nichts dafür getan. Das war der eine Punkt. (Michael Hofmann (CSU): Das stimmt nicht!) Wenn Sie unseren nachgezogenen Dringlichkeitsantrag noch einmal durchlesen, dann sehen Sie: Wir wollen Vorbeugemaßnahmen, damit die Strompreiszonen nicht kommen. Das ist unser Antrag. (Michael Hofmann (CSU): Sie sprechen sich aber nicht gegen die Strompreiszonen aus!) Die Vorbeugemaßnahmen bedeuten: Man kann nicht einfach sagen, das Problem ist im Jahr 2027 mit den zwei HGÜs, die in Ihrem Text drinstehen, erledigt. Es muss mannigfaltiger und breiter sein. In meiner Rede habe ich Ihnen das mitgegeben. Ich hoffe, dass Sie sich darüber in den Pfingstferien einmal Gedanken machen. (Beifall bei den GRÜNEN – Michael Hofmann (CSU): Wir haben Sie ertappt! – Tanja Schorer-Dremel (CSU): Eine ewiggestrige Rede!)
