Felix Freiherr von Zobel
Herr Kollege, ich sehe mich eher als den kleinen Felix und nicht den großen Merz. Die FREIE-WÄHLER-Landtagsfraktion ist weiterhin gegen die Steuer, das habe ich am Anfang gesagt. Die FREIEN WÄHLER halten diese Steuer in ihrer Form für falsch; aber wir sind in einer Regierungskoalition. Zu koalieren, das kennen Sie nicht; dabei muss man Kompromisse eingehen. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN) Die CSU will eine Reform. Wir wollen sie abschaffen. Wir stimmen doch jetzt nicht mit der Opposition gegen den Regierungspartner. (Widerspruch bei der AfD) Was ist denn bei Ihnen los? Das verstehen Sie sicherlich. Das ist seriöse Zusammenarbeit, und daraus kann seriöse Politik entstehen; aber ich stimme ganz sicher nicht einem Oppositionsantrag zu, wenn wir in einer Regierungskoalition sind. (Widerspruch bei der AfD) Wir haben einen Koalitionsvertrag, und der muss eingehalten werden. Ich hoffe, dass wir uns einig sind, dass Verträge eingehalten werden müssen. Ich sage es noch einmal: Wir warten diese Reformen ab. Vielleicht werden sie sehr gut und sehr groß. Wir werden sie evaluieren, wir werden sie ansehen, und danach werden wir uns eine Meinung bilden, ob wir diese Steuer weiterhin abschaffen wollen oder ob uns diese Reformen reichen. Bis dahin muss man warten. Warten ist immer ärgerlich, ich bin selbst ungeduldig; aber es hilft leider nichts. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN)
