Karl Straub
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrter Herr Vizepräsident, liebe Besucherinnen und Besucher! Ich habe neun Minuten Redezeit. Ich kann sie beruhigen, die werde ich bei Weitem nicht brauchen. Lassen sie mich einmal feststellen, womit die AfD das Plenum beschäftigt: Es ist eine 93-jährige Frau, welche die AfD in Angst und Schrecken versetzt, welche die AfD dazu bringt, die Integration in ganz Deutschland infrage zu stellen. Im Ausschuss für Verfassung und Recht wurde sehr deutlich Stellung genommen. Warum Herr Bundeskanzler Scholz bei dieser Einbürgerung – es war keine Einbürgerung, sondern es wurde wohl die Urkunde übergeben – dabei war, müssen Sie tatsächlich Herrn Scholz selber fragen. Ich habe dazu keinerlei Kenntnisse, und ich weiß auch, dass die Staatsregierung dazu keinerlei Kenntnisse hat; aber ich finde, das ist ein unglaublicher Vorgang, dass sich die Vollversammlung des Parlaments – wir haben sehr viele Dinge, die wir für unser Land zu besprechen haben – mit einer 93-jährigen Frau beschäftigt, die bei der AfD offenbar Angstzustände auslöst. Mehr habe ich zu dem Thema nicht zu sagen. Ich darf heute noch zweimal zu den nächsten Anträgen der AfD sprechen; aber die werden nicht besser. (Beifall bei der CSU)
