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Martin Stümpfig

GRÜNE 01.04.2025 Sitzungen 19/47

Lieber Kollege Lausch, du musst dir unsere Anträge nicht vors Bett oder unters Kopfkissen legen. Ich werde in Zukunft schauen, dass wir unsere Vorschläge in kleineren Portionen in den Ausschuss geben, wenn wir damit mehr Aussicht auf Erfolg haben. Es geht in der Sache darum: Es gibt einiges zu tun. Wir haben eine Anhörung zur Wärmestrategie durchgeführt. Ich habe sie in meiner Rede schon erwähnt. Es gab keinen – ob das der Verband kommunaler Unternehmen, der Gemeindetag oder der Städtetag war –, der die Wärmestrategie von Herrn Aiwanger gelobt hat, weil sie maximal dünn ist. Die Hälfte der Zeit beschäftigt man sich damit, etwas abzulehnen, was von der EU kommt. Aber außer bei Holz und bei Wasserstoff sind keine eigenen Vorschläge drin. Das kann es doch nicht sein! Man kann zum Beispiel sagen: Alle Experten an einen Tisch. Das hat Baden-Württemberg so gemacht. Sie haben einen Wärmegipfel durchgeführt und haben die Innungen, die Genossenschaftsverbände, die einzelnen Bereiche und die Architektenkammer usw. mit an den Tisch geholt. Dann haben sie aus diesen Vorschlägen etwas entwickelt. Wo hat das denn die Bayerische Staatsregierung gemacht? Das sind doch die drängenden Fragen. Wo packt die Bayerische Staatsregierung bei der Wärmewende an? (Beifall bei den GRÜNEN sowie Abgeordneten der SPD)

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