Johannes Meier
– die Dinge klar zu benennen, aber auch negative Umstände vorerst zu akzeptieren, dann zu analysieren und dann auch zu verbessern. (Allgemeine Unruhe) Ja, es gibt einen akuten Fachkräftemangel, der nach Zahlen der IHK bis 2027 mit einer Lücke von 176.000 weiter anwachsen wird. Ja, eine kurzfristige Lösung – mit Betonung auf "kurzfristig" – kann das Anwerben ausgebildeter Fachkräfte oder auch die Anwerbung ausgewanderter bayerischer Fachkräfte zurück in die Heimat sein. So weit wird es aber gar nicht kommen. Nach einer Studie der OECD gibt es Gründe, warum die Menschen nicht einmal mehr einwandern wollen: Grund ist die Qualität der beruflichen Chancen. Grund sind die zu schlechten Zukunftsaussichten und – wer hätte es gedacht? – (Gülseren Demirel (GRÜNE): Das ist die AfD!) ein zu geringes Einkommen sowie eine zu hohe Steuerlast. (Johannes Becher (GRÜNE): Mit Rechtspopulismus ist es halt schwer!) Auch die Benennung dieser Fachkräfte aus dem Ausland kann man in einer Statistik von Destatis sehen: Echte Fachkräfte mit einer gehobenen Ausbildung und gutem Bildungsniveau sind Chinesen, Inder, Amerikaner, Österreicher, Briten oder auch Vietnamesen. Das Schlusslicht aber bilden Afrikaner, Syrer, Iraker und Afghanen. – Da ist wieder der grüne Realismus. Nur die Augen zu verschließen ist halt kein richtiges Versteckspiel. Deswegen gilt für uns als AfD-Fraktion, auch nach dem Beschluss unserer Herbstklausur: (Johannes Becher (GRÜNE): Habt ihr eine Herbstklausur gemacht? – Das ist ja keine Selbstverständlichkeit!) Auch die Förderung und Motivation unserer Jugend in Ausbildung und Arbeit ist wichtig. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gab es 2023 20.000 unbesetzte Ausbildungsstellen, im Jahr 2024 aber 35.000 arbeitslose Jugendliche. – Liebe GRÜNE, das wollen Sie natürlich nicht benennen. Die Jugend ist ja auch gar nicht mehr Ihr Wählerklientel. Damit sich diese Jugend auf ein Arbeitsleben freuen kann, haben wir als Fraktion folgende Punkte im Angebot: Personen, die sich bereit erklären, eine mindestens zweijährige Ausbildung zu starten, sollen auch mit dem Führerschein beginnen dürfen, der ihnen beim erfolgreichen Abschluss bezahlt wird. Wer die Ausbildung dann noch mit einer Gesamtnote von 1,5 oder besser abschließt, soll für seine Leistung eine steuerfreie Abschlussprämie von 5.000 Euro erhalten. Die Rechnung ist ganz einfach: Unsere Jugend steht zu uns. Wir stehen zu unserer Jugend. (Beifall bei der AfD)
