Johannes Meier
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren! Zu Beginn meiner Rede muss ich eines klarstellen: Die ganze Migrationskrise und alles, was daraus resultiert, hat die CDU mit der CSU verschuldet und wurde von den Linken befeuert. Deswegen sind all die Aussagen, die Sie hier heute getätigt haben, pure und ekelhafte Heuchelei! (Beifall bei der AfD) Wir brauchen auch keine Belehrungen, dass wir irgendwie gegen Menschen mit Migrationshintergrund wären. Werter Kollege von der SPD, der feine Unterschied ist eben, dass wir sowohl die deutschen als auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund wertschätzen. Sie haben es gerade als Paradebeispiel vorgemacht: Sie wertschätzen halt eher die Menschen mit Migrationshintergrund. Wir stehen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. (Beifall bei der AfD) Hier noch eine kleine Anekdote, weil ich glaube, Sie wollen es nicht verstehen. Sie sprechen hier leere Worte; es passiert nichts: Ich hatte letztens ein Fernsehteam aus Georgien bei mir, Mutter und Tochter. Die Tochter hat das Abitur mit 1,9 abgeschlossen und will Germanistik studieren. Sie bleibt nicht in Deutschland. Sie wandert aus. Sie geht zurück nach Georgien, und zwar nicht wegen der AfD, wie oft so vollmundig geschrien wird (Arif Taşdelen (SPD): Doch, doch, doch!) – nein, definitiv nicht –, sondern wegen der Talahons auf den Schulhöfen und der verfehlten Politik. (Arif Taşdelen (SPD): Wegen des Gifts, das Sie die ganze Zeit versprühen!) Deswegen wandern diese Menschen aus unserem Land aus – Punkt, Ende. (Beifall bei der AfD) In der Aktuellen Stunde heißt es heute "Realismus statt Populismus". Die vergangenen Wahlen zeigen eindeutig, dass Sie, verehrte GRÜNE, den Sinn von Leidenschaft, den Einsatz für das eigene Volk, den Populismus immer noch nicht verstanden haben und immer noch versuchen, diesen irgendwie negativ zu behaften. Weiter heißt es "Zuwanderung steuern, Arbeitskräfte integrieren": Ist das Ihr Realismus? – Sie kennen nicht einmal den Unterschied zwischen Flucht und Zuwanderung. Für Sie ist die unkontrollierte Migration die gewollte Sinfonie einer Zerstörung unserer Heimat. Also ersparen Sie uns diese Heuchelei, und sprechen Sie nicht von Kontrolle oder gewollter Steuerung! Ich sage Ihnen ganz klar, was Kontrolle ist: Kontrolle ist ein sofortiger Stopp dieser rechtswidrigen Massenmigration, und Steuerung ist eine kontrollierte Remigration. (Beifall bei der AfD) Dieser grüne Realismus ist auch diese krankhaft ideologische Weltanschauung, (Zuruf des Abgeordneten Johannes Becher (GRÜNE)) dass ein Land mit 85 Millionen Einwohnern – oder der Freistaat – und eigenen Problemen bei Rente, Bildung und Sicherheit die ganze Welt aufnehmen und alimentieren kann. Grüner Realismus ist die wahnwitzige Annahme, dass wir eine einst große Industrienation allein mit Sonne, Wind, Wasser und ein bisschen Liebe am Laufen halten können. Der Grüne und der Realismus passen genauso wenig zusammen wie eine CSU ohne Amigos. (Tanja Schorer-Dremel (CSU): Das ist eine Frechheit! – Johannes Becher (GRÜNE): Da habe ich auch schon bessere Witze gehört! – Alexander Flierl (CSU): Das sagt jemand, der eine Partei vertritt, die von Russland finanziert wird!) Realismus bedeutet für uns als AfD, –
