Martin Stümpfig
Wenn man sich jetzt noch mal die Rolle der Umweltverbände anschaut: Wir haben mit dem LBV, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz, und mit dem BUND Naturschutz in Bayern wirklich zwei Partner, die kooperieren und von denen man sagen kann, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Gegen die Windkraftplanung ist hauptsächlich der VLAB. Von daher würde mich deine Aussage, Helmut, jetzt schon sehr verwundern; mich würde sehr verwundern, wenn das so sein sollte. Ich glaube es nicht, weil der BUND Naturschutz hier bisher wirklich alles dafür getan hat. Aber wenn du es mir noch einmal gestattest: Wir hatten hier im Landtag eine Anhörung, bei der Herr Niedermaier, Landrat aus Bad Tölz, ganz klar die Dichtezentren kritisiert hat. Er hat gesagt, dass die Staatsregierung die Dichtezentren festlegt, das heißt bei der Planung 3.000 Meter Abstand für den Fischadler. Danach, in der Genehmigungsphase sind es aber nur noch 1.500 Meter. Bei uns zum Beispiel in Herrieden fällt jetzt die Fläche weg, weil es so idiotische Regelungen gibt. Man soll es planen, aber danach ist es nur noch die Hälfte. Das macht keinen Sinn. Das schafft nur Bürokratie und gehört abgeschafft. (Beifall bei den GRÜNEN – Zuruf des Abgeordneten Michael Hofmann (CSU)) Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Vielen Dank, Herr Kollege Stümpfig. – Nächste Rednerin ist für die CSU-Fraktion Frau Kollegin Jenny Schack.
