Johannes Meier
Sehr geehrte Kollegin Strohmayr, ich muss hier bekennen: Ich habe zur Bundestagswahl, damals noch während meines Fachabiturs im sozialen Zweig, aus voller Überzeugung die SPD gewählt. Ich finde es wirklich beschämend, nach solchen schwachen Wortbeiträgen, was aus Ihrer Partei und den Abgeordneten dieser einst großen Partei geworden ist, die ich selbst mal unterstützt habe. (Unruhe – Tanja Schorer-Dremel (CSU): Was ist das für eine persönliche Beleidigung? Was soll denn das?) Natürlich bin ich Mitglied der Jungen Alternative. Ich habe es erwähnt: Ich bin Unterstützer der Jugend und unserer politischen Jugend. In jeder Jugendorganisation gibt es Inhalte und Themen, über die man sicherlich streiten und diskutieren kann. Sie unterstellen uns immer wieder homophobe Äußerungen, obwohl wir homosexuelle Parteimitglieder haben. (Widerspruch der Abgeordneten Gülseren Demirel (GRÜNE)) Mein bester Freund ist homosexuell und hat bei ROMEO abgestimmt, wo die Leute auch die AfD wählen. Ich möchte Sie ganz klar daran erinnern: Waren es nicht die Jusos, die zum Beispiel die Abtreibung bis zum neunten Monat gefordert haben? – Solche mörderischen Fantasien gibt es bei unserer Partei nicht. (Beifall bei der AfD)
