Martin Böhm
Sehr geehrte Frau Kollegin Sowa, aufgrund Ihres letzten Satzes will ich hier mal gegenhalten. Ich nehme an, die meisten Menschen leben lieber in einem schlecht gedämmten Haus als in einer Mietsbaracke, die von Ihrer Partei oder den anderen linken Fraktionen hier im Parlament im Stil der sozialistischen Bauweise errichtet wird. Das ist ja der Plan, dass man sagt: Alles gleichschalten; wir sollen alle in großen Mietskasernen leben, keiner soll mehr ein Eigenheim haben. Aber darauf will ich jetzt gar nicht eingehen. Mir ist etwas ganz anderes viel wichtiger. Sie haben die Entwürfe der Richtlinie ja alle gelesen, Sie kennen die Richtlinie, und Sie haben meine Rede gut gehört, hoffe ich: Neun Jahre Zeit sollen es sein, neun Jahre Zeit für die Kommunen, um 26 % der öffentlichen Gebäude zu sanieren. Jetzt verraten Sie mir doch einmal, woher die speziell wegen des ganzen Migrationsdramas sowieso schon klammen Kommunen das Geld nehmen sollen, um die Gebäude zu sanieren. Wir sprechen ja jetzt nicht von Millionen. Wir sprechen allein für Bayern von Aber- und Abermilliarden. Wo sollen die Handwerker herkommen? Wie stellen Sie sich das vor? Was sind denn Ihre pragmatischen Ansätze? (Beifall bei der AfD)
