Christoph Maier
Herr Vizepräsident, verehrte Damen und Herren! Die Äußerung des Herrn Hofmann ist falsch, dass die eigenen Kandidaten von der AfD-Fraktion nicht gewählt werden. Sie wurden immer vollständig gewählt. (Widerspruch der Abgeordneten Tanja Schorer-Dremel (CSU)) Wenn die Zahlen nicht übereinstimmen oder wenn Sie glauben, dass sie nicht übereinstimmen, dann prüfen Sie sie nach und Sie werden sehen: Sie stimmen überein. (Michael Hofmann (CSU): Wie viele Abgeordnete haben Sie in der Fraktion? – Florian von Brunn (SPD): Wenn es mal nicht so läuft bei der AfD, wird die Tür eingetreten, oder?) Auf Vorschlag meiner Fraktion stelle ich mich heute als Kandidat für das Amt des Dritten Vizepräsidenten dieses Hohen Hauses zur Wahl. (Unruhe – Glocke des Präsidenten) Für die Vorstellung meiner Person danke ich der Fraktionsvorsitzenden Katrin Ebner-Steiner und kann daher den Schwerpunkt auf die politischen Inhalte legen. Denn für die Besetzung des Präsidiums ist ein Vertreter der Alternative nicht nur nach der Geschäftsordnung vorgesehen, sondern wegen des Erfordernisses der politischen Ausgewogenheit auch dringend notwendig. (Florian von Brunn (SPD): Albtraum für Deutschland!) Er würde sich in wesentlichen Punkten von allen anderen Präsidiumsmitgliedern abheben. Er ist gegen die illegale Massenzuwanderung und Masseneinbürgerung und für die Verteidigung des Rechtsstaats und der nationalen Identität. (Beifall bei der AfD – Roland Weigert (FREIE WÄHLER): Mit Russland!) Er ist gegen die gesteuerte und geplante Deindustrialisierung Deutschlands und für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. (Florian von Brunn (SPD): Sie wollen doch die Deindustrialisierung durch den Austritt aus der EU!) Er ist gegen die Euro-Schuldenpolitik samt Vergemeinschaftung der Staatsschulden und Renten und für den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Steuergeldern. Er ist gegen mickrige Armutsrenten und für gesicherten Wohlstand im Alter. Er ist gegen die zwanghafte Schuldaufladung der Vergangenheit und für einen positiven und selbstbewussten Blick in eine deutsche Zukunft. (Beifall bei der AfD – Johannes Becher (GRÜNE): Sprechen Sie von sich in der dritten Person?) Er ist gegen diese Europäische Union der Zentralisten, Eurokraten und Globalisten (Florian von Brunn (SPD): Ein Rechtsextremist bewirbt den anderen! Ekelhaft!) und für ein Europa der Völker, der Vielfalt und der Vaterländer. (Beifall bei der AfD) Er ist gegen die Waffenlieferungen auf unsere eigenen Kosten und für die nationale Verteidigungsbereitschaft Deutschlands. – Wer sich in diesen zentralen politischen Forderungen wiederfindet, dem danke ich für seine Stimme. (Beifall bei der AfD)
