Florian von Brunn
Sehr geehrte Frau Ministerin, im Gegensatz zu unserem Kollegen Holger Grießhammer, der in seiner ersten Rede viele sachliche Punkte vorgebracht hat, wie man es in Bayern besser machen könnte, (Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER): Tote Fliege!) war Ihre Rede eine einzige Schimpftirade Richtung Berlin. Kein einziger Punkt, der Bayern betrifft! (Widerspruch bei der CSU – Tanja Schorer-Dremel (CSU): Nicht zugehört!) Ich verstehe natürlich, dass Sie in einer Konkurrenzsituation sind, weil der stellvertretende Ministerpräsident auf nahezu jeder Bauerndemo und vor jedem Traktor steht. Aber vielleicht hilft uns da ein bisschen mehr Sachlichkeit in der Debatte doch weiter. Deswegen will ich auch Falschinformationen von Ihnen korrigieren. Was den Energiemix angeht, haben wir den geringsten Anteil der Kohle an der Stromerzeugung in Deutschland seit 1959. (Staatsministerin Michaela Kaniber: Das ist nicht richtig!) – Das ist richtig. Das können Sie zum Beispiel beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme nachlesen. Außerdem erzeugen wir in Deutschland inzwischen fast 60 % unseres Stroms mit erneuerbaren Energien, dank der von Ihnen vielgescholtenen Ampel-Regierung. Wo es hakt und klemmt, ist in Bayern. Dafür sind Sie verantwortlich.
