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Dieter Arnold

AfD 07.02.2024 Sitzungen 19/10

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Abgeordnete, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, liebe Bürgerinnen und Bürger! Ich kandidiere heute für das Amt des Vizepräsidenten in diesem Hohen Hause und die damit verbundenen Verpflichtungen, die dieses Amt begleiten. Damit diejenigen, die mich noch nicht kennen, wissen, mit wem sie es zu tun haben, stelle ich mich kurz vor. Mein Name ist Dieter Arnold. Ich komme aus Regensburg, der heimlichen Hauptstadt der Oberpfalz, bin 50 Jahre alt, bin geschieden, habe zwei eigene Kinder, eigentlich drei, da ich mit meiner Lebenspartnerin und ihrer Tochter in einer Patchwork-Family zusammenlebe. Zum Beruf: Ich bin gelernter Schreiner, war zwölf Jahre Soldat im Sanitätsdienst der Bundeswehr und bin nunmehr 25 Jahre selbstständiger Unternehmer im Bewachungsgewerbe, sprich: Ich habe ein Geld- und Werttransportunternehmen von null aufgebaut. (Beifall bei der AfD – Zuruf von der AfD: Bravo!) Zu Hochzeiten meiner Firma war ich für mehr Mitarbeiter verantwortlich und zuständig, als hier Abgeordnete im Plenarsaal sitzen. Ich denke, ich habe Lebenserfahrung, kann auf ein erfolgreiches Berufsleben zurückblicken und kann dort mitreden und argumentieren, wo andere besser schweigen und nachdenken sollten. In meiner Zeit als Unternehmer arbeiteten Menschen aus über 20 verschiedenen Nationen in meiner Firma; aktuell sind es noch 8 Nationen. Abwertende Äußerungen von politischen Gegnern prallen bei mir ab, da ich weiß, wer ich bin und wofür ich stehe. Mir ist es egal – hören Sie genau zu! –, welche Hautfarbe ein Mensch hat, welcher Religion oder ethnischen Herkunft er angehört. (Zuruf von den GRÜNEN: Ja, ja!) Ich spreche noch ein wenig über Respekt hier im Hause. Ich will Menschen in diesem Land haben, die Recht und Gesetz, die Freiheit, die Demokratie, die unsere Kultur und vor allem die Bräuche und Lebensart respektieren und akzeptieren. (Beifall bei der AfD) Wenn sich also jemand mit Integration auskennt, dann bin ich es. Respekt ist auch ein Punkt, der mir in diesem Hohen Haus ab und an fehlt; zumindest vermisse ich ihn bei politischen Diskussionen und Meinungsäußerungen. Vielleicht sollten wir einfach das Wort Respekt in dieser Legislaturperiode neu entdecken, da hinter jeder politischen Meinung ein Mensch steckt: eine Mutter, ein Vater, ein Opa oder eine Oma. (Zuruf von den GRÜNEN) – Hören Sie zu; das passt. (Michael Hofmann (CSU): Ist das Kritik an Ihrer Fraktionsvorsitzenden?) – Das richtet sich auch an Sie. (Michael Hofmann (CSU): Ist das Kritik an Ihrer Fraktionsvorsitzenden?) Was sollen unsere Nachkommen von uns denken, wenn sie sich später irgendwann einmal diese Sitzungen ansehen? Lassen Sie uns hart und fair in der Sache diskutieren. Unter der Gürtellinie hat ein Schlag bzw. ein Wort, das schlecht ist, nichts zu suchen. Was ich Ihnen hier und heute anbieten kann, ist ein ehrlicher, bodenständiger, anständiger Abgeordneter, ein Mensch, der dieses Hohe Haus und die Demokratie achtet und verteidigt. Bitte reißen Sie endlich die Brandmauer ein, bevor sie Ihnen durch den Wählerwillen früher oder später sowieso auf die Füße fällt. (Beifall bei der AfD) Schenken Sie mir Ihre Stimme. Lassen Sie bitte wieder den normalen demokratischen Weg in diesem Hohen Haus einziehen, fernab jeder politischen Rivalität der Parteien. Ich reiche Ihnen hiermit und heute parteiübergreifend die Hand; (Michael Hofmann (CSU): Das ist doch lächerlich!) denn wir alle hier haben die Pflicht und Schuldigkeit gegenüber den Bürgern des Freistaates, endlich gemeinsam zum Wohle der Bevölkerung dieses Landes Politik zu machen. (Michael Hofmann (CSU): Schaufensterreden, nicht mehr!) Lassen Sie uns heute nicht nur über Demokratie reden, sondern lassen Sie uns gemeinsam diese Demokratie in diesem Plenarsaal leben. Vielen Dank für Ihr Zuhören und Ihre Stimme, auch wenn es manchen schwergefallen ist. Ich bedanke mich. Bis zum nächsten Mal. (Beifall bei der AfD)

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