Christian Tischner
Frage des Abgeordneten Geibert (CDU)
Ja, vielen Dank, Herr Abgeordneter Geibert. In der Tat, Transfer ist einer der wesentlichen Bausteine in der Wissenschaftsstrategie unseres Freistaats. Wie ich vorhin in meiner Rede zur Exzellenzstrategie ausgeführt hatte, haben wir da einen sehr, sehr großen Schwerpunkt als Landesregierung drauf, nicht nur in der Unterstützung der Friedrich-Schiller-Universität mit Blick auf die Exzellenzbewerbung, sondern insgesamt. Wir werden in der Hochschulrahmenvereinbarung, die Ihnen vorliegt, aber auch in den Ziel- und Leistungsvereinbarungen das Thema „Transfer, Wissenstransfer“ sehr intensiv verorten und auch erwarten. Ich weiß aber von den Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen, dass man einen sehr starken Fokus auch auf das Thema „Transfer“ legt. Im Rahmen der Forschungsexzellenzstrategie war das ja ein ganz wesentliches Kriterium dafür, dass wir uns erfolgreich mit Jena bewerben konnten, dass man diese Synergien in Jena, aber auch über Jena hinaus hat. Und wir haben mit dem StarTH-Projekt jährlich eine Möglichkeit, dass wir mit 1,2 Millionen Euro jährlich Ausgründungen oder Transfer fördern können, Gründungsinitiativen fördern können. Und wir sind derzeit am Abwägen, auch im Gespräch mit den Hochschulen, ob es vielleicht die Möglichkeit gibt, ein Transfer-Freisemester in das Hochschulgesetz einzufügen, damit im Grunde auch Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit bekommen, die Innovationen, die sie an der Hochschule, im Netzwerk entwickelt haben, noch besser – auf die Straße, würde man so klassisch sagen – in die Praxis umsetzen zu können.
