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Moritz Kalthoff

SPD 10.09.2026 Sitzungen 8/53

Regierungserklärung des Ministers für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten zum Thema „Energieversorgung als Chance – für mehr Sicherheit, sinkende Kosten und regionale Wertschöpfung“

Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Zuschauerinnen Höcke, Ihre Rede hat mich noch mal vorgetrieben, weil vielleicht richtigstellen muss. hier schon so schön vorgetragen haben, dass ein auf den erhöhten CO -Gehalt zurückzuführen ist, dass 2 für den Ertrag wichtig ist und dass wir dann, wenn wir und nicht der Anstieg des CO ein Problem ergibt? 2 -Gehalt bei 334 ppm und damals hat die Landwirt2 recht, dass CO das Pflanzenwachstum befördert 2 funktioniert, und wissen, dass es dazu auch CO 2 einzige Faktor ist. vor allen Dingen mit der Wasserknappheit zuim Klimasystem zusammenhängt, dass der Jetstream weil einfach der Temperaturunterschied zwischen stark ist, wie er sein sollte, Das heißt sozusagen, wenn wir die globale Erwärwir massive Probleme kriegen in der Landwirtschaft, förderlich, wenn gleichzeitig die Temperatur gleich Das ist aber nicht der Fall. Die Temperatur wird sich stehen. Deswegen ist es gar keine gute Idee, Punkt geredet. Wir haben im Anschluss noch mal noch mal austauschen. Ich finde es wichtig, dass wir Bürger und auch die Verantwortung für zukünftige wir es machen. gemeldet. Ich will hier niemandem seinen Spaß mir ist bewusst, dass danach noch ein paar Tagesordund Zuschauer auf der Tribüne und am Stream. Herr da doch ein paar Punkte dabei waren, die man Erst mal wollte ich feststellen: Sie haben vorhin gesagt, wir haben dieses Land kaputt gemacht durch unseren Extremismus. Sie sind ja in Lünen geboren und ich denke, Ihnen sagt sicherlich noch dieser Unfall in Hamm im Thorium-Hochtemperaturreaktor etwas, der vom Energiebetreiber nie bestätigt worden ist. Am 4. Mai 1986 kam es da zu einem Vorfall. Messergebnisse haben das gezeigt. Der Betreiber hat es nie richtig bestätigt. Der Reaktor ist dann auch stillgelegt worden. Bis heute ist es so, dass es in dieser Region um 64 Prozent höhere Krebsraten gibt, gerade für Brustkrebs bei Frauen. Das zeigt natürlich etwas, wozu der vermeintlich gute Reaktorweg auch führt. Das sehen wir auch heute in vielen Diskussionen. Ich weiß, es gibt Forschungen, wie man Kühlkreisläufe anders regeln kann. Aber nichtsdestotrotz kommen wir in einen Klimawandel hinein, den Sie gern bestreiten, wo Notfallsysteme nicht mehr so laufen werden, weil schlichtweg das Wasser fehlt. Wir haben das in diesem Sommer in Frankreich gesehen und an vielen anderen Stellen. Dann haben Sie vorhin gesagt, dass wir mehr oder weniger importabhängig sind. Normalerweise ist es so, dass vor allem im 1. Halbjahr des Jahres Strom importiert werden muss. Jetzt liegen gerade die aktuellen Zahlen für dieses Jahr vor und siehe da, die Bilanz ist fast ausgeglichen. Wir reden hier von nur noch 0,6 TWh, die dieses Jahr nach Deutschland importiert werden mussten in der gesamten Bilanz. Wir haben wahnsinnig viel exportiert. Da ist ein Wachstum von 14,9 Prozent, was natürlich auch dafür spricht. (Zwischenruf aus dem Hause) Na ja, wir sind in einem europäischen Gesamtnetz. Dass natürlich auch Strom ausgetauscht wird, ist doch klar. Es geht um die Stabilisierung des gesamten europäischen Stromnetzes. Aber wenn wir allein die reine Import-Export-Nettobilanz für die Bundesrepublik Deutschland sehen, stellen wir fest, dass wir dieses Jahr im ersten Halbjahr doch erhebliche Änderungen haben. Dann haben Sie viel über Blackout gesprochen. Dazu gibt es gute Publikationen seitens der Bundesnetzagentur. Es wird ständig überwacht, wie sich unser Netz verhält, um darauf zu reagieren zu können. In Deutschland ist ein Brownout vorgesehen. Das ist übrigens etwas, was ich mir auch für Thüringen wünschen würde, so einen Brownout. Aber wir kommen zurück zur Energie. Und zwar sieht dieser Brownout vor, dass bei Netzschwankungen zunächst einmal große Verbraucher abgenommen werden. Es ist höchst unwahrscheinlich – das hat die Bundesnetzagentur vorher schon mal festgestellt –, selbst bei fortschreitender Energiewende, dass es zu einem flächendeckenden Blackout kommt. Dann haben Sie gesagt, wie reagieren wir da drauf. Goldisthal haben Sie genannt. Goldisthal, da können wir uns in Thüringen glücklich schätzen, weil wir Goldisthal für den Kaltstart oder für den Schwarzstart benötigen würden. Da haben wir eine unglaubliche Kapazität in Thüringen und dafür können wir uns glücklich schätzen. Jetzt ist der Vorwurf, der als Nächstes kommen würde, wie verhält sich das denn mit den erneuerbaren Energien bei einem Schwarzstart, sind die schwarzstartfähig. Ja, wenn wir über die Grid-Forming-Inventers reden – da gebe ich Ihnen recht –, ist noch viel Forschung notwendig. Deswegen – Herr Kummer hat vorhin auch über Speicher gesprochen – müssen wir natürlich Mittel und Wege finden. Das ist ehrlich, den Punkt gebe ich, da gibt es Schwierigkeiten. Wenn wir zum Beispiel nach Spanien gucken, waren es auch nicht die erneuerbaren Energien, die maßgeblich für einen Blackout verantwortlich waren. Es hat sich gezeigt, dass gewisse andere Vorrichtungen nicht gereicht haben, um das Netz so hochzufahren. Da sind wir in Thüringen ein bisschen in einer besseren Situation. Wir haben vorhin vom Herrn Abgeordneten Gottweiss den SAIDI-Index gehört. Ich fand das ganz spannend. Ich habe in einer meiner Debatten mal Costa Rica erwähnt. Das würde ich jetzt nicht wirtschaftlich mit uns vergleichen, Gott bewahre. Costa Rica produziert zu 98 bis 99 Prozent seinen Strom durch Erneuerbare und bezieht ihn daher. Costa Rica hat in Zentralamerika einen der besten Werte, was das betrifft, die besten Werte, was den durchschnittlichen Ausfall, sage ich mal, betrifft. Wenn ich dann überlege, wenn ein Land wie Costa Rica das kann und das so schafft, dann möchte ich sagen, da bin ich in Deutschland eigentlich guter Dinge – mit der Innovationskraft, die in unserem Land sitzt, und den klugen Köpfen, die dahinter sind. Das heißt jetzt nicht, dass ich Costa Rica schlechtreden will, aber ich glaube, dass wir da unsere Zahlen noch besser halten können. Wenn wir uns anschauen, in Deutschland zum Beispiel, Schleswig-Holstein produziert am meisten erneuerbare Energien, roundabout sind das, glaube ich, fast 90 Prozent. Schleswig-Holstein zum Beispiel hat dort den geringsten Index mit einer durchschnittlichen Stromausfallzeit von nur 7,5 Minuten im Jahr. Thüringen ist da im Mix weit hinterher und Thüringen ist auch in diesem Index schlechter. Das heißt, wenn wir über Blackout-Szenarien und Erneuerbare reden, müssen wir vielleicht auseinanderhalten, worüber wir uns unterhalten müssen. Das ist natürlich: Wie fährt man Systeme im Notfall wieder hoch? Und ich glaube, das ist unstrittig, und Herr Kummer hat das auch genannt. Das hat mich jetzt noch ein bisschen nach vorn getrieben, das einfach wieder geradezuziehen. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. (Beifall CDU, Thüringen.Gerecht, SPD)

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