Nadine Hoffmann
Das Auerwild in Thüringen retten – Lebensraum stärken, Gefahr reduzieren, Bestand erhöhen
Vielen Dank, Herr Präsident. Danke, Herr Minister Schütz, dass Sie sich durch diese Rede gekämpft haben. Ich will auch kurz auf die Fortführung eingehen. Eigentlich haben Sie uns mit Ihrer Rede ja recht gegeben. Es gibt Anstrengungen des Landes, die reichen aber nicht und deswegen müssen sie intensiviert werden. Deswegen bin ich aber nicht noch mal nach vorn gegangen, sondern hier fiel ja: Das ist ein unseriöser Antrag, das ist nicht ehrlich gemeint. Ich möchte mal meine Irritation zum Ausdruck bringen, dass die Regierungsbank offensichtlich wie einige Abgeordnete dieses Thema überhaupt nicht ernst nehmen. Und irritiert bin ich auch, Staatssekretär Suckert war Präsident des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz. Frau Ministerin, wenn Sie das Thema so amüsant finden, dann können Sie doch nach draußen gehen und sich dann kaputtlachen. Aber ich fand das wirklich respektlos, wie Sie sich hier verhalten haben. Das muss ich jetzt mal sagen.
(Beifall AfD)
Wir haben heute früh etwas zum Thüringen-Monitor gehört. Ich weiß nicht mehr, ob es der Ministerpräsident war oder Herr Minister Gruhner. Da wurde von einer Repräsentationslücke gesprochen, vom Vertrauen. Es hat auch etwas damit zu tun, dass Sie alle Anträge der AfD ablehnen. Und diese Vertrauenslücke haben Sie selbst geschaffen.
(Beifall AfD)
Sie despektieren nicht nur uns als Abgeordnete, sondern auch unsere Wähler. Dann brauchen Sie sich nicht wundern, warum Sie kein Vertrauen mehr haben und dieses Vertrauen weiter sinkt. Um jetzt mal auf den Antrag zurückzukommen: Wir sind die einzige Fraktion, die hier regelmäßig wirklichen Naturschutz macht und fortbringen will. Alle anderen lehnen es ab. Sich dann noch hier hinzusetzen und das lustig zu finden, das ist eine derartige Respektlosigkeit! Ich hoffe, es haben jetzt zumindest am Bildschirm viele Leute gesehen, wir werden es jedenfalls weiterverbreiten, wie Sie sich hier aufgeführt haben.
(Beifall AfD)
