Ulrike Große-Röthig
Zukunft von Thüringer Kindergärten gemeinsam gestalten – Arbeit der Kindergartenkommission verstetigen
Ich muss gestehen, offenbar bestehen da verschiedene Ansichten von umfassender Bearbeitung von Problemen. Vielleicht sollten Sie da noch mal an Ihrem Verständnis arbeiten. Wenn die Kommission umfassend bearbeitet hat, na dann gute Nacht. Dann reicht es gerade mal für 50 Prozent und Ihnen als studiertem Lehrer brauche ich nicht zu erklären, welche Note das ist. Unbequeme Diskussionsrunden einfach zu unterbinden und eine neue einzuberufen – ja, die gab es mal, aber Sie haben sie ja im Prinzip aufgelöst –, ist dann einfach so eine Sache. Und wenn man dann sagt, man möchte keine Doppelstruktur, dann behalten Sie doch einfach das Gremium, das jetzt da ist: Kindergartenkommission – ist doch ganz wunderbar. Behalten wir dieses Gremium! Es ist sperrig, es ist groß, aber es ist umfassend und jeder wird mitgenommen. Aber nein, es ist einfach zu unbequem. Deswegen muss es jetzt wieder eins sein, bei dem die Tür dahinter zu ist, von dem es kein Protokoll gibt, das wir öffentlich einsehen können, an dem kein parlamentarischer Betrieb beteiligt ist und von dem sie dann einen wunderbaren Zukunftsplan haben. Der macht sich bestimmt ganz hervorragend auf irgendwelchen Sharepics mit grünen Herzchen drauf und vielleicht noch ein bisschen Glitzer. Aber wissen Sie was? Den Kindergärten hilft es gar nichts.
(Beifall Die Linke)
Und echt, wenn wir hier wieder die Eltern und die Einrichtungen vor der Tür stehen haben – und das hatten wir jetzt schon einfach echt zu viel in ihrer Legislatur, das muss ich einfach sagen. Das habe ich so noch nicht erlebt, dass schon wieder Eltern irgendwo rumstehen – vor ihrem Ministerium oder hier vor dem Landtag. Dann müssen wir einfach mal schauen, dass wir die Leute mehr mitnehmen.
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: … Ja, wenn Sie …!)
Herr Zippel, wenn es Ihnen zu heiß ist in der Küche, dann müssen Sie rausgehen.
(Heiterkeit und Beifall AfD)
