thueringer-landtag.de ↗

Jörg Prophet

AfD 26.03.2026 Sitzungen 8/41

Kein Geschäft mit der Krise – Haushalte und Verbraucher entlasten

Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Henkel, wenn ich im Rahmen meiner politischen Leidenschaft, die manchmal Leiden schafft, mich vergaloppiert habe, möchte ich hier noch mal geradestellen: Ich möchte nicht Ihre persönliche Vita und Ihr Wissen und Ihre Kompetenz in wirtschaftspolitischen Fragen in Zweifel stellen. Diesen Eindruck wollte ich nicht erwecken. Wir arbeiten in Ausschüssen gut zusammen, ich schätze Sie als Person sehr ehrenhaft. Was ich aber meinte mit meiner Kritik – und dabei bleibe ich –, das ist: Nach der Vita und wirtschaftspolitischen Konsequenz und Integrität und Intelligenz der gesamten Union ist nach Ludwig Erhard und nach Franz Josef Strauß bei Ihnen jeder Sinn für Marktwirtschaft verloren gegangen und davon lasse ich mich auch nicht abbringen. (Beifall AfD) Sie können uns und die Bürger da draußen auch gern jederzeit davon überzeugen, dass Sie in der Lage sind, Ursachen zu lösen, statt nur Auswirkungen zu kaschieren. Kommen Sie mit uns gemeinsam im Europaausschuss dazu, dass wir rausgehen aus dem Green Deal, dass wir ETS 1 abschaffen, ETS 2 nicht einführen, raus aus der Dekarbonisierung. Wir bezahlen doch mit unserem Steuergeld die neuen Atomkraftwerke in Polen, in Frankreich, in Tschechien, alle um uns drumherum. Das ist doch praktisch das, was Sie uns abverlangen, und das ist Ihre Unglaubwürdigkeit, die mich stellenweise in diese leidenschaftlichen Ausbrüche bringt. Gehen Sie doch gemeinsam zu Ihrem Außenminister der Regierung, momentan Herrn Wadephul, und lassen Sie doch Nord Stream 1, die eine verbleibende Röhre, öffnen und dann können wir mal gucken, wie wir dann aus diesem Rohstoff auch wieder Stickstoffdünger für unsere Landwirtschaft erzeugen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Danke. (Beifall AfD)

Alle Reden von Jörg Prophet Protokoll ↗