Niklas Waßmann
Keine Wirtschaftspolitik ohne die Beschäftigten – Landesregierung muss Konsequenzen ziehen aus dem Zalando-Skandal und einer drohenden Deindustrialisierung in Thüringen
Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren, das hat mich jetzt doch noch mal nach vorn getrieben. Herr Prophet, Ihre Rede strotzt vor Ungenauigkeiten, unsachgemäßen Argumenten und einfach falschen Behauptungen. Allein, dass Sie sagen, es gibt das Hopping um die meisten Fördergelder. Inzwischen haben sowohl das Land Hessen als auch die Stadt Wiesbaden gesagt: Es gibt keine Fördergelder. Das stört Sie nicht, aber das zeigt, dass es Ihnen nicht um die Wahrheit geht. Aber der Kern Ihrer Rede ist – das ist das, was mich eigentlich nach vorn getrieben hat, und das sage ich auch ganz bewusst als Abgeordneter aus Erfurt –, Sie haben gesagt, dass Menschen, die seit Jahr und Tag bei Zalando gearbeitet haben, die geschuftet haben, die dafür gesorgt haben, dass dieses Unternehmen läuft, nur deshalb nicht hierhergehören, weil sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Ich will Ihnen das ganz klar sagen über unsere Nachbarn und über die Mitarbeiter …
(Unruhe AfD)
(Zwischenruf Abg. Dr. Dietrich, AfD: Das hat
er nicht gesagt!) Ja, ich weiß doch, dass es Ihnen eher darum geht, Familienmitglieder zu beschäftigen.
(Unruhe AfD)
(Beifall CDU, BSW, SPD)
Ich will Ihnen das ganz klar hier noch mal sagen, wenn Sie so über unsere Nachbarn in Erfurt sprechen:
