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Kerstin Düben-Schaumann

AfD 06.02.2026 Sitzungen 8/37

Dringender Regulierungsbedarf des Waschbärbestands in Thüringen zum Schutz von Artenvielfalt und Kulturlandschaft im Freistaat

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Kollegen Abgeordnete, werte Gäste, der Waschbär ist in Thüringen längst kein Randphänomen mehr. Sein Bestand hat sich über Jahre hinweg deutlich ausgeweitet und ist heute flächendeckend vorhanden. Die kontinuierlich hohen und weiter steigenden Abschusszahlen in Thüringen zeigen dabei vor allem eines: Die Thüringer Jägerschaft versucht mit großem Engagement, auf eigene Kosten diesem Problem entgegenzuwirken. Gleichzeitig machen diese Zahlen deutlich, dass die bisherigen Rahmenbedingungen nicht ausreichen, um den Bestand wirksam zu steuern. (Beifall AfD) Wir reden hier nicht von einem niedlichen Räuber mit Augenbinde, sondern von einer gefährlichen invasiven Art, die eine dauerhafte Herausforderung für die Thüringer Ökosysteme, das gesellschaftliche Zusammenleben und den Schutz unserer Heimat darstellt. Der Waschbär ist hoch anpassungsfähig und nutzt ein breites Nahrungsspektrum. Dadurch entsteht ein kaum kalkulierbarer Druck auf empfindliche Artengemeinschaften. Die anhaltende Störung ökologischer Gleichgewichte und die schleichende Schwächung lokaler Vorkommen können langfristig zum Verlust heimischer Arten führen und damit die biologische Vielfalt unserer Thüringer Heimat nachhaltig beeinträchtigen.

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