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Schenk

04.02.2026 Sitzungen 8/35

Frage des Abgeordneten Wloch (AfD)

Ich weiß nicht, ob es Ihnen entgangen ist, aber wir werden weniger. Das ist auch bei jüngeren Leuten so. Ich habe schon an vielen Stellen deutlich gemacht, dass es zwei verschiedene Seiten einer Medaille gibt. Das ist, glaube ich, auch generell in der Physik so erwiesen, dass es da zwei Seiten gibt. Die eine ist, mit denen zu arbeiten, die da sind. Da habe ich Ihnen gerade in der ersten Frage beantwortet, wie wir mit diesen Menschen arbeiten wollen: erstens, mehr Schülerinnen und Schüler durch bessere Unterrichtsqualität zum Abschluss befähigen. Da hängt aber auch viel soziale Betreuung dran. Ich hänge nicht der Theorie an, dass Menschen einfach keine Lust auf einen Schulabschluss haben, sondern man muss die strukturellen Probleme angehen. Da geht es um suchterkrankte Eltern, da geht es um materielle Herausforderungen und dergleichen mehr. In meinem Ressort liegt die Zuständigkeit, sich Gedanken darüber zu machen, wie man Menschen praxisnah an praktische Tätigkeiten heranführen kann, das ist zum Beispiel das Projekt BvB-Pro. Ansonsten muss man feststellen, da wir das älteste Bundesland der Bundesrepublik sind: Wir werden ohne ausländische Fachkräfte nicht durch die Tür kommen. Ich persönlich bin für jeden Zuziehenden und jede Zuziehende dankbar, egal ob sie sich im ersten Monat der Erwerbslogik unterwirft. Sie scheinen das nicht zu sein, denn Ihre Fraktion hat ja vorhin den afghanischen Zalando-Paketepacker diskreditiert. Das ist nicht mein Ding. Mein Ding ist, sich darüber zu freuen, dass die meisten unserer Ärztinnen und Ärzte – inzwischen 20 Prozent – aus dem Ausland kommen und hier hervorragend dazu beitragen, dass wir – und damit meine ich die Landesregierung – unsere Ziele erreichen, nämlich eine lebenswerte und stabile Zukunft. Da ist es mir ziemlich wurscht, ob jemand einen afghanischen Pass hat oder einen deutschen. (Beifall CDU, BSW, SPD)

Protokoll ↗