Schenk
Frage der Abgeordneten Wirsing (BSW)
Das finde ich sehr schön und eine sehr wünschenswerte Idee. Aktuell sind schon 21.236, ich muss schauen, Downloads erfolgt. Das ist der Stand vom 02.02. Gut 21.000 Downloads finde ich sehr begrüßenswert. Das Ziel war, dass die Zahl fünfstellig ist. Und natürlich können es immer noch mehr sein. Aber erst mal spricht das dafür, wenn man bedenkt, wann wir das Ganze gelauncht haben. Diejenigen, die in der wunderschönen Stadt Gotha zum Thüringentag waren,
(Beifall SPD)
konnten quasi live beim Launch dabei sein – vielen Dank, lieber Matthias Hey, ein Applaus für Gotha ist immer richtig –, und da hat man auf jeden Fall noch keine so lange Zeitspanne. Es ist noch nicht mal ein Jahr rum und da bin ich mit 21.000 Nutzerinnen und Nutzern, die das runtergeladen haben, erst mal zufrieden. Trotzdem will man ja nie da stehen bleiben, wo man gerade steht, und es muss das Ziel sein, da wir ja auch Mittel dafür aufgewendet haben, das Angebot dauerhaft auszurollen. Was ist jetzt zentral für dieses Ausrollen? Erstens, richtigerweise, dass viele Menschen sich das runterladen und ich hoffentlich in einem halben Jahr eine höhere Downloadzahl nennen kann, sollten Sie noch mal nachfragen oder wir im Ausschuss darüber sprechen. Auf der anderen Seite muss für die Nutzerinnen und Nutzer ein klarer Mehrwert sichtbar sein. In der ersten Phase ging es uns darum, möglichst viele Anbieter zu akquirieren, die dort ihre Angebote ausrollen. In jedem Bescheid, jede Institution, die vom Freistaat Thüringen Geld in diesen Bereichen bekommt – Familie, Soziales, Beratung und so weiter –, wird darauf hingewiesen, sich quasi in die App einzuspielen. Da kann man ein stetiges Wachstum nachvollziehen. Es sind immer mehr Angebote drin und man hat ein viel größeres Spektrum. Probieren Sie es gern selbst mal aus! Trotzdem muss es natürlich darum gehen, dass auch noch andere Funktionen ans Netz kommen. Wir haben einerseits jetzt diese sogenannte Coupon-Funktion eingeführt, in der es darum geht, dass man sich auch Tickets hinterlegen kann. Man hat eine Kalenderfunktion, man kann sich ein Profil anlegen. Sprich: Man kann sein persönliches kleines Familienmanagement auf dieser App umsetzen. Nun gibt es noch eine technische Komponente. Wie Ihnen bekannt ist, war vorher die Firma Ergosign für die technische Betreuung und das Rollout verantwortlich. Wir haben jetzt, weil der Vertrag auslief, eine europaweite Ausschreibung absolviert – die lief schon im vergangenen Jahr –, die Leistung neu vergeben. Da sind wir gerade in der Übergangsphase, denn Sie können sich vorstellen: Von einem Anbieter zum anderen zu wechseln, da muss man auch einen harmonischen Übergang gewährleisten. Der ist jetzt in den letzten Zügen. Und – das haben Sie in der öffentlichen Diskussion wahrgenommen – es geht uns auch darum zu schauen, wie man Synergien mit anderen App-Angeboten schaffen kann. Das Digitalministerium von meinem Kollegen Steffen Schütz ist ja mit der Thüringen-App in aller Munde. Hier soll eine zentrale Anlaufstelle für viele verschiedene Fragen geschaffen werden. Wir sind gegenwärtig in enger Abstimmung, auch die Familien-App hier entsprechend zu integrieren. Warum? Am Ende wünschen wir uns ja immer: one Single Point of Contact. Das sollte natürlich auch bei einer App so sein. Deswegen ist es unser Ziel, Steuergelder so effizient einzusetzen, dass eine gut etablierte App gegebenenfalls auch in einer anderen App aufgehen kann, wenn sie dann dort eine größere Zielgruppe erreicht und wir hoffentlich dann nächstes Jahr um diese Zeit wesentlich mehr Downloader und Downloaderinnen nennen können. Vielen Dank.
