Schenk
Regierungsbefragung Teilnehmendes Mitglied der Landesregierung: Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, Frau Katharina Schenk Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt und Chef der Staatskanzlei, Herr Stefan Gruhner
Ja, ich will es kurz machen und eigentlich nur den letzten Punkt, den Herr Minister Gruhner aufgeführt hat, für mein Haus unterstreichen. Es wird natürlich immer viel diskutiert, wenn man so einen großen Bauchladen als Ministerium hat, ob es da gelingen kann, alle Themen in gleicher Art und Weise zu bespielen. Ich möchte noch mal unterstreichen, dass es aktuell die Phase ist, in der Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik ein absolutes Prä haben, nicht weil Familie und Jugend und andere Themen weniger wichtig sind, sondern weil die anderen Themen die Grundlage dafür sind, dass sich Familien zum Beispiel sicher und aufgehoben fühlen können. Denn wenn der Arbeitsplatz wegbricht oder eine Erkrankung unbegleitet bleibt, weil der Weg zum nächsten Klinikum weit ist, dann ist das nicht die Grundlage, die wir schaffen wollen. Deswegen bin ich froh, dass es uns gelungen ist, Thüringen auch im Bundesrat wieder sehr sichtbar und hörbar zu machen. Ich habe mir selbst viel Zeit dafür genommen, sowohl die Apothekenreform als auch die Pflegereform als auch das Krankenhausanpassungsgesetz dort zu begleiten. Insofern ein kleiner Appell in Ihre Richtung: Wenn Sie noch nicht wahrgenommen haben, welche Themen dort teilweise bespielt werden, dann nutzen Sie bitte die Gelegenheit, die Thüringer Interessen dort auch stets an uns zu spielen. Es ist wichtig, dass dieses Bundesland seine besonderen Herausforderungen als das nutzt, was sie sein können – und das sind Chancen, insbesondere wenn es um die Gestaltung der sozialen Infrastruktur geht. Vielen Dank.
