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Pascal Wloch

AfD 04.02.2026 Sitzungen 8/35

a) auf Antrag der Fraktion des BSW zu dem Thema: „Schließung des Zalando-Standorts in Erfurt“

Zur Wahrheit gehört auch dazu: Wenn Großunternehmen gefördert werden, dann mit klarer Priorität für den Thüringer Arbeitsmarkt und für die Thüringer Arbeitskräfte mit Weiterbildung und langfristiger Perspektive. Alles andere ist Missbrauch am Steuergeld und von Steuergeld. So brisant die Förderpolitik ist, ist auch die Personalpolitik. Statt auf Thüringer Arbeitskräfte und Ausbildung zu setzen, wurde seitens Zalando massenhaft kurzfristig verfügbares Personal eingestellt, vielfach ohne Berufsabschluss, ca. 1.700 Personen aus dem Ausland oder Asylanten, in Summe 62 Nationen. Qualifikation spielte keine Rolle. Selbst ver.di kritisierte diese Zustände. Zustände wie im alten Babylon! Nun nach der Schließung überlässt der Konzern diese Menschen dem deutschen Sozialstaat und alle Politakteure in Stadt und Land springen bereitwillig ein. Sonderprogramme und Sprachkurse werden aufgelegt. Die Bundesagentur für Arbeit richtet ein eigenes Büro direkt am Standort ein. Eine Taskforce zur Nachqualifizierung und Vermittlung wird gebildet. Wir fordern klar: Wir brauchen keine systematische Ausländeranwerbung mit anschließender Alimentierung. Zuerst müssen wir eigene Potenziale nutzen. Wir haben mittlerweile über 74.000 Arbeitslose in Thüringen. Zum Schluss noch ein Wort an die Altfraktionen hier im Hohen Haus: Sie stellen sich heute öffentlichkeitswirksam hin und halten Sonntagsreden, aber die in den Ausschüssen von uns beantragten Anhörungen wurden abgelehnt. So blockieren sie die Aufklärung. Wir als AfD nehmen das nicht hin. (Beifall AfD) Wir werden die Verantwortlichkeiten benennen und wir werden diese fehlgeleitete Politik beenden. Dieses Desaster ist das Ergebnis Ihrer politischen Fehlentscheidungen. (Beifall AfD)

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