Moritz Kalthoff
Thüringens Tourismusstrategie neu ausrichten – Tourismus- und Landesmarketing aus einem Guss
Sehr geehrter Herr Präsident, werte Kolleginnen und Kollegen Abgeordnete, werte Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Tribünen und am Livestream, wir schließen heute den Beratungsweg zu einem Antrag ab, den wir im September bewusst an den Wirtschaftsausschuss überwiesen haben. Der Ausschuss hat den Alternativantrag der Brombeerkoalition intensiv beraten und empfiehlt dem Landtag nun seine Annahme. Im Namen der SPDFraktion danke ich dafür allen Beteiligten. Worum geht es? Der Thüringer Tourismus hat die Folgen von Pandemie und Energiekrise noch nicht vollständig hinter sich gelassen, zugleich läuft die bisherige Tourismusstrategie Thüringen 2025 aus. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Kompass neu auszurichten. Der Antrag gibt dafür den Rahmen vor: eine neue, moderne Tourismusstrategie für Thüringen, die enge Verzahnung mit dem Landesmarketing und dem Leitmotiv „Grünes Herz Deutschlands“ und ein klares Profil, das nicht nur nach außen wirbt, sondern auch nach innen Orientierung gibt. Für uns als SPD-Fraktion war von Anfang an wichtig: Das Grüne Herz Deutschlands darf kein leerer Slogan sein. Es muss mit Qualität, Nachhaltigkeit, guter Arbeit und echter Teilhabe gefüllt werden.
(Zwischenruf Abg. Schlösser, AfD: Das ist ein
Nazispruch!) Haben Sie jetzt gesagt „ein Nazispruch“? Das Grüne Herz Deutschlands ist ein Nazispruch? Herr Präsident, also ich muss mir nicht vorwerfen lassen, hier Nazisprüche zu zitieren, wenn ich das „Grüne Herz Deutschlands“ sage.
(Zwischenruf Abg. Cotta, AfD: Das stand
gestern in der Zeitung!) Na ja, alles klar.
