Martin Henkel
Thüringens Tourismusstrategie neu ausrichten – Tourismus- und Landesmarketing aus einem Guss
Sehr geehrter Herr Präsident, meine Damen und Herren, der Antrag „Thüringens Tourismusstrategie neu ausrichten – Tourismus- und Landesmarketing aus einem Guss“ wurde am 12. September 2025 überwiesen und am 24. Oktober im Ausschuss beraten. Die Beratungen haben sehr deutlich gemacht, dass Thüringen im Tourismus an einem Wendepunkt steht. Die Gästezahlen steigen zwar wieder, aber das allein reicht nicht aus. Wenn Thüringen wirtschaftlich erfolgreich sein will, muss der Tourismus strategisch weiterentwickelt werden, denn er ist längst ein zentraler Wirtschaftsfaktor gerade für Hotellerie, Gastronomie, Handwerk, Kultur und regionale Dienstleistungen. Jeder Euro touristischer Wertschöpfung löst weitere Umsätze entlang der Lieferkette aus. Vor allem der ländliche Raum – von der Rhön bis zum Eichsfeld, vom Thüringer Wald bis zum Altenburger Land – profitiert vom Tourismus, aber auch die Städte. Für viele Regionen ist er ein tragender Teil der regionalen Wirtschaftsstruktur. Genau deshalb braucht es eine Strategie, die diese Räume stärkt, Vielfalt sichtbar macht und ihre Potenziale nicht nur beschreibt, sondern systematisch hebt. Der Ansatz, den der Antrag hier verfolgt, setzt die richtigen Akzente: Fortschreibung und Modernisierung der Tourismusstrategie 2025, damit Thüringen wieder klare Leitlinien hat und nicht im Wettbewerb stehen bleibt; ein Landesmarketing aus einem Guss, das endlich die Kräfte bündelt – andere Bundesländer wie Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern investieren seit Jahren professionell und geschlossen in den touristischen Markt, Thüringen darf hierbei nicht hinterherlaufen –; stärkere Fokussierung und Priorisierung – eine Strategie, die alles gleichzeitig will, erreicht am Ende wenig.
(Zwischenruf Abg. Bilay, Die Linke: Ist das
die Berichterstattung oder was?) Es braucht Schwerpunkte in Qualität von …
